Pharmakonzerne

GSK traut sich mehr zu

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Berlin -

Der Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) kurbelt seine Jahresziele nach erneut gestiegenen Ergebnissen noch einmal an. Statt von einem bis zu 5-prozentigen Rückgang beim bereinigten Gewinn je Aktie ist nun in etwa von einer Stagnation die Rede. Die Briten haben die Erwartungen von Analysten im dritten Quartal in vielfacher Hinsicht wieder übertroffen. Die Aktie legte am frühen Nachmittag um 2,8 Prozent zu.

So ging es bei den Umsätzen im Zeitraum Juli bis September um 16 Prozent auf 9,4 Milliarden Pfund (rund 10,9 Milliarden Euro) hoch. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn je Aktie stieg um 9 Prozent auf 38,6 Pence. Dabei liefen die Geschäfte vor allem bei den Impfmitteln wie Shingrix rund, wodurch sich die Probleme beim Asthma-Medikament Advair nicht ganz so stark bemerkbar machten.

Bei GSK ist momentan viel in Bewegung. Im Dezember vergangenen Jahres hatte der Konzern angekündigt, mit der 5,1 Milliarden Dollar schweren Übernahme des US-Krebsmedikamente-Spezialisten Tesaro sein Onkologie-Geschäft auszubauen.

Zudem hat GSK das Geschäft mit rezeptfreien Produkten in ein milliardenschweres Bündnis mit dem US-Pharmakonzern Pfizer eingebracht. Mit dem Ende Juli abgeschlossen Vorgang sei nun ein neuer Weltmarktführer in dem Bereich entstanden, hieß es. GSK selbst will sich künftig auf die Geschäfte mit verschreibungspflichtigen Medikamenten und Impfstoffen konzentrieren.

 

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