Allianz für Frauengesundheit

Evotec und Bayer erweitern Zusammenarbeit dpa/ APOTHEKE ADHOC, 09.01.2020 08:39 Uhr

Berlin - Der Wirkstoffforscher Evotec und Bayer erweitern ihre strategische Partnerschaft im Bereich Frauengesundheit. Wie beide Konzerne am Donnerstag bekanntgaben, haben sie sich auf eine neue fünfjährige Multi-Target-Zusammenarbeit geeinigt, die zu neuen Therapien für das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) führen soll. Evotec erhält von Bayer demnach eine Vorabzahlung in Höhe von 6,5 Millionen Euro sowie 10 Millionen Euro an Forschungszahlungen über fünf Jahre. Zudem seien Meilensteinzahlungen von insgesamt mehr als 330 Millionen Euro möglich.

Beide Unternehmen wollen im Zuge der Allianz Zielstrukturen und Technologieplattformen einbringen, um zusammen möglichst innovative Behandlungsoptionen zu entwickeln. Das polyzystische Ovarialsyndrom sei die häufigste endokrine Erkrankung bei Frauen, die mit einer Stoffwechselstörung in Verbindung gebracht werde und der häufigste Grund von weiblicher Unfruchtbarkeit, hieß es in der Erklärung.

Bis zu 83 Prozent der Unfruchtbarkeiten und Schwangerschaftskomplikationen würden schätzungsweise von PCOS verursacht. Die Erkrankung betreffe 5 bis 10 Prozent der weiblichen Bevölkerung. Die aktuellen Behandlungsmöglichkeiten seien begrenzt und unzureichend, so Bayer und Evotec.

Kurz vor Weihnachten hat Evotec in der Zusammenarbeit mit dem Pharmakonzern Sanofi einen weiteren Meilenstein erreicht. Die dritte Zielmarke in der Diabetes-Forschungsallianz mit Sanofi („TargetBCD“) löst eine Zahlung in Höhe von drei Millionen Euro an Evotec aus. Ziel der Zusammenarbeit ist laut Evotec die Entwicklung einer Betazell-Ersatztherapie für Menschen mit Diabetes, die auf humanen, aus iPS-Zellen abgeleiteten Betazellen basiert.

Beide Unternehmen wollen im Zuge der Allianz Zielstrukturen und Technologieplattformen einbringen, um zusammen möglichst innovative Behandlungsoptionen zu entwickeln. Das polyzystische Ovarialsyndrom sei die häufigste endokrine Erkrankung bei Frauen, die mit einer Stoffwechselstörung in Verbindung gebracht werde und der häufigste Grund von weiblicher Unfruchtbarkeit, hieß es in der Erklärung.

Bis zu 83 Prozent der Unfruchtbarkeiten und Schwangerschaftskomplikationen würden schätzungsweise von PCOS verursacht. Die Erkrankung betreffe 5 bis 10 Prozent der weiblichen Bevölkerung. Die aktuellen Behandlungsmöglichkeiten seien begrenzt und unzureichend, so Bayer und Evotec.

Kurz vor Weihnachten hat Evotec in der Zusammenarbeit mit dem Pharmakonzern Sanofi einen weiteren Meilenstein erreicht. Die dritte Zielmarke in der Diabetes-Forschungsallianz mit Sanofi („TargetBCD“) löst eine Zahlung in Höhe von drei Millionen Euro an Evotec aus. Ziel der Zusammenarbeit ist laut Evotec die Entwicklung einer Betazell-Ersatztherapie für Menschen mit Diabetes, die auf humanen, aus iPS-Zellen abgeleiteten Betazellen basiert.

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