Kontrazeptiva

Angriff auf Valette

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Berlin -

Seit Jahresbeginn gibt es Konkurrenz für Valette. Das Präparat der Bayer-Tochter Jenapharm hält seit Jahren Platz 1 unter den oralen Kontrazeptiva. Doch im Dezember 2010 lief der Unterlagenschutz aus. Um den Markt zu sichern, brachte Anfang 2011 Jenapharm mit Maxim das erste Generikum auf den Markt. Nun legen andere Hersteller nach.

 

Sechs Hersteller haben bislang ein Generikum zu Valette auf den Markt gebracht: Anfang des Jahres kamen Velafee (Velvian) und Mayra (Madaus) in die Apotheken. Es folgten BonaDea (Zentiva/Winthrop) im Februar und Aristelle (Aristo) im März. Mitte Juni kamen Violette (Mylan) und Vatrice (Pfizer) hinzu.

Seit heute sind Finic von Dr. Kade und Dienovel von mibe gelistet, allerdings derzeit noch nicht lieferbar. Ende des Jahres will sich der ungarische Hersteller Gedeon Richter, der die Kontrazeptiva-Sparte von Grünenthal übernommen hatte, mit Sibilla anzuschließen.

2010 wurden knapp 3 Millionen Packungen Valette abgegeben. Das Einphasenpräparat enthält 3 mg Dienogest und 0,03 mg Ethinylestradiol und ist seit 1992 auf dem Markt. Die Konkurrenz spürt man bei Jenapharm bereits deutlich. Allerdings unterscheiden sich Valette und Maxim von den anderen Präparaten in einer Hinsicht: Sie sind laktosefrei. Und: Valette ist zur Behandlung der mittelschweren Akne zugelassen.

 

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