Wie Entspannung das Immunsystem stärkt

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Mehr „Ich-Zeit“ in den Alltag einbauen

Wichtig ist also einen Ausgleich zu schaffen, bei dem Psyche und Körper wieder runterfahren können, damit sich auch das Immunsystem erholen und anschließend wieder in vollem Umfang arbeiten kann. Während des Alltags ist es oft schwierig etwas mehr „Ich-Zeit“ einzubauen. Damit die eigentlich freigeschaufelte Zeit nicht wieder mit anderen Terminen gefüllt wird, sollte sie ebenso in den Kalender oder Tagesplan eingetragen werden, wie der Besuch beim Zahnarzt, der Aerobic-Kurs oder andere feste Termine. Bereits im Vorfeld sollte kalkuliert werden, wann sich die Zeit am besten einplanen lässt: Morgens vor der Arbeit, in der Mittagspause oder lieber abends, wenn die Kinder im Bett sind.

Der gesteckte Zeitrahmen kann dabei individuell festgelegt werden. Er ist auch abhängig von der jeweiligen Art der Entspannung. Für eine Meditation, Yoga, Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung sollte mindestens eine halbe Stunde, besser sogar eine ganze Stunde eingeplant werden. Manche Techniken, wie beispielsweise Atemübungen, können jedoch auch zwischendurch immer mal für ein paar Minuten in den Alltag eingebaut werden: In der Bahn, an der roten Ampel, im Fahrstuhl oder nach dem nächsten Kundenansturm.

Atemübungen für zwischendurch

Bei den meisten Atemübungen wird auf eine tiefe, bewusste Atmung gesetzt. Denn bei Stress neigen wir dazu flacher und schneller zu atmen. Die eingeatmete Luft wird dann jedoch nicht komplett ausgeatmet. Konzentriert man sich bewusst auf den Atemfluss, lässt meist auch der Stress schnell nach. Besonders in akuten Stresssituationen sind kurze Atemübungen daher gut geeignet und leicht umsetzbar: Einfach ein paar Mal hintereinander tief in den Bauch hineinatmen. Wenn möglich dabei die Hände auf den Bauch legen, um zu spüren, wie die Luft in den Bauch einströmt, ihn dehnt und wieder hinausfließt. Darauf achten, soweit wie möglich ein- und wieder auszuatmen. Im Idealfall sollte das in einem frisch gelüfteten Raum, vor einem geöffneten Fenster oder während eines Spazierganges geschehen.

Um den Brustkorb zu öffnen, werden während eines tiefen Atemzuges in den Brustraum die Arme zur Seite und nach hinten gestreckt. Mit der Ausatmung werden die Arme nach vorne genommen, der Rücken wird dabei ganz rund. So können auch eventuelle leichte Verspannungen in Brust und Schulter gelindert werden.

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