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Corona-Impfstoffe

Janssen: Bald doch mit Zweitimpfung?

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Berlin -

Der Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson (J&J) ist der einzige, der nur einmal verabreicht werden muss. Doch jetzt hat der Konzern Daten vorgelegt, die eine Auffrischung nahe legen.

Im Februar war das Vakzin, das von der J&J-Tochter Janssen in den Niederlanden entwickelt worden war. Es hat gegenüber den bisherigen Impfstoffen große Vorteile: So muss es nur einmal gespritzt werden und kann bei Kühlschranktemperatur gelagert werden. Die Wirksamkeit liegt nach früheren Angaben der EMA bei etwa 67 Prozent. Bei einer schweren Covid-19-Erkrankung lag der Schutz in den Studien bei mehr als 85 Prozent – und das gilt auch für Ältere.

Jetzt hat Janssen Daten aus einer PhaseI/IIa-Studie vorgelegt, nach denen der Titer an Antikörpern gegen das Spike-Protein von Sars-CoV-2 nach der zweiten Impfung neunmal höher war als 28 Tage nach der ersten Impfung. Signifikant war der Effekt sowohl in der Gruppe der 18- bis 55-Jährigen als auch in der Gruppe der über 60-Jährigen, die eine niedrigere Dosis erhalten hatten.

„Wir haben festgestellt, dass eine einzige Injektion unseres Covid-19-Impfstoffs starke und robuste Immunantworten auslöst, die über acht Monate hinweg dauerhaft und anhaltend sind. Mit diesen neuen Daten sehen wir auch, dass eine Auffrischungsdosis die Antikörperreaktionen erhöht“, sagte Mathai Mammen, Global Head Janssen Research & Entwicklung. Man freue sich auf die Diskussion mit den Gesundheitsbehörden über eine Auffrischung nach acht Monaten.

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