Änderungen ab Juli und August

FAQ: Antigenschnelltests

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Berlin -

Ab Juli sinkt das Testhonorar. Einige Apotheker:innen wollen dann aussteigen und die Dienstleistung nicht länger anbieten. Für alle, die weiterhin PoC-Tests anbieten, heißt es mehr Dokumentation, neue Anbindungen wahrnehmen und monatliche Datenübermittlungen.

Die Nachfrage nach Schnelltests ist vielerorts weiterhin gegeben. Aufgrund von zahlreichen Meldungen über dubiose Testcenter und fehlerhafte Abrechnungen werden die Vorgaben für die Erlaubnis der Durchführung nun geändert. Die Leistungserbringer sollen strenger überwacht werden. Für die Apotheken ändert sich weniger etwas am Prozess der Durchführung, da dieser von Anfang an hohen qualitativen Standars entsprach. Doch in Sachen Abrechnung und Datenübermittlung müssen Apotheker:innen ab Juli beziehungsweise August Neuerungen beachten.

Bisher konnten Apotheken für die Durchführung von Antigenschnelltests 12 Euro abrechnen. Ab Juli wird der Betrag um 4 Euro gesenkt. Auch bei den Sachkosten für die Beschaffung der Tests wird gekürzt. Angepasst an das „Marktniveau“ erhalten Apotheken ab 1. Juli 3,50 Euro für Antigenschnelltests und Laientests.

Vergütung

Ab 1. Juli: Absenkung für alle Leistungserbringer auf einen Pauschalbetrag von 3,50 Euro pro Antigen-Test (§ 11 TestV). Die Leistung an sich wird zusätzlich vergütet (§ 12 Abs. 1 und 2 TestV):

  • PoC-Schnelltest: 8 Euro
  • Überwachte Antigen-Tests zur Eigenanwendung: 5 Euro

Testzertifikate

Die Apotheken müssen das Angebot machen, ein Testzertifikat auszustellen. Diese Zertifikate können in die Corona-Warn-App (CWA) übertragen werden.

Ab 1. August sind die Apotheken zur Anbindung an die CWA insofern verpflichtet, dass die Vergütung der Leistungserbringung an die Anbindung gekoppelt ist (§ 7 Abs. 9 TestV). Die Registrierung erfolgt online per Mail.

Trotz Pflicht der Einspeisung in die CWA wird der DAV voraussichtlich keine Schnittstellenlösung im Portal schaffen.

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