T-Rezepte

Neue Sonder-PZN seit 1. Juli Nadine Tröbitscher, 21.07.2017 12:58 Uhr

Berlin - Besondere Wirkstoffe – besondere Regeln. Für T-Rezepte gelten zahlreiche Formalien. Zum 1. Juli ist eine neue Vorgabe hinzugekommen: Apotheken müssen für die Abrechnung eine Sonder-PZN aufdrucken.

T-Rezepte bestehen aus einem Original und einem Durchschlag. Teil 1 dient zur Abrechnung mit der Krankenkasse und Teil 2 wird wöchentlich an das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) geschickt. Apotheker müssen nun auch die siebenstellige Sonder-PZN 06460688 für die Dokumentationsgebühr auf das T-Rezept drucken.

Außerdem müssen Apotheken folgende Angaben auf der Verordnung machen: Abgabedatum, PZN, Faktor – die Anzahl der belieferten Packungen, IK-Nummer sowie Name oder Firma des Inhabers der Apotheke inklusive Anschrift. Wichtig: Auf der Rückseite des Durchschlages sollte ein Apothekenstempel aufgebracht sein. Erwerb und Abgabe sind dann nach Paragraph 17 der Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) zu dokumentieren und fünf Jahre aufzubewahren.

Die Apotheke darf ein T-Rezept sechs Tage plus Ausstellungsdatum beliefern. Das Formular darf nur für die Wirkstoffe Thalidomid, Lenalidomid und Pomalidomid verwendet werden – andere Wirkstoffe dürfen nicht verschrieben werden. Grundsätzlich darf auch nur ein Arzneimittel der Stoffgruppe auf einem Rezept verordnet werden. Dabei ist die Bezeichnung des Fertigarzneimittels oder des Wirkstoffes mit der dazugehörigen Stärke, Darreichungsform und Menge anzugeben. Wird eine Individualrezeptur verordnet sein, muss die genaue Zusammensetzung nach Art und Menge inklusive einer Gebrauchsanweisung angegeben sein.
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