Substitution

BtM: Ab heute Mischrezepte APOTHEKE ADHOC, 02.10.2017 12:21 Uhr

Berlin - Mischrezepte und 30 Tage Take-home-Bedarf – ab heute muss die neue Betäubungsmittelverschreibungsverordnungen (BtMVV) umgesetzt werden. Bis zuletzt wurde über die neuen Inhalte diskutiert, Ende Mai waren die Änderungen beschlossene Sache.

Mischrezept
Medikamente zur Substitution können nun sowohl zur Sichtvergabe als auch für den Take-home-Bedarf auf demselben Rezept verordnet werden. Die Verordnungen müssen mit dem Buchstaben „S“ und zusätzlich mit dem Buchstaben „T“ gekennzeichnet werden. Eine übersichtliche und nachvollziehbare Dokumentation ist nun für die Apotheken erschwert.

Die Grundlage für Mischrezepte bildet das Novum, dass der Arzt für den Take-home-Bedarf patientenindividuelle Zeitpunkte festlegen kann, an denen Teilmengen zur Sichtvergabe beim Arzt, in der Apotheke oder einer anderen zur Sichtvergabe bevollmächtigten Einrichtung abgegeben werden darf. Hier bedarf es einer Absprache mit der Apotheke, dass zum einen die Öffnungszeiten berücksichtigt werden und zum anderen genügend und geschultes Personal vorhanden ist.

Bislang wurden Take-home-Bedarf und Substitut zum unmittelbaren Verbrauch getrennt verordnet. Zudem wurden Verordnungen zur Sichtvergabe vom verschreibenden Arzt oder dem bevollmächtigten Praxispersonal direkt in die Apotheke geliefert. Nun dürfen Substitutionspatienten die Rezepte selbst in die Apotheke bringen, wenn der Arzt es für vertretbar hält. Ein neues Problem entsteht. Denn nicht jede Apotheke kann Entzug. Für die Sichtvergabe muss zwischen Arzt und Apotheke eine entsprechende Vereinbarung bestehen, die schriftlich oder elektronisch festgehalten und dokumentiert werden muss. Außerdem muss der Arzt das Apothekenpersonal in die Sichtvergabe einweisen und ein Ansprechpartner benannt werden. Für den Take-home-Bedarf gilt jedoch ein Zuweisungsverbot. Patienten haben freie Apothekenwa

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