Verdauungsenzyme

Lipase & Co: Essentiell für die Verdauung APOTHEKE ADHOC, 16.09.2019 15:08 Uhr

Berlin - Damit unsere Verdauung problemlos arbeitet, benötigen wir nicht nur funktionierende Organe, sondern auch verschiedene Verdauungsenzyme, die die aufgenommene Nahrung „weiterverarbeiten“. Ein Mangel an Enzymen kann zu Verdauungsbeschwerden führen und Betroffene in ihrem Alltag einschränken.

Enzyme sind für die Verdauung wichtig, weil sie die aufgenommene Nahrung in ihre einfachen Grundbausteine zerlegen. Erst dann können sie über den Stoffwechsel verwertet werden. So werden langkettige Moleküle – wie Kohlenhydrate oder Fette – in einfachere und kürzere Verbindungen wie Aminosäuren und Monosaccharide gespalten. Verdauungsenzyme werden von verschiedenen Zellen und in unterschiedlichen Teilen des Körpers gebildet.

Die Nahrungsverwertung beginnt schon beim Einspeicheln der Nahrung im Mund: Die Speicheldrüsen geben Amylasen in den Mundraum ab, welche die in der Nahrung enthaltenen Stärken in Oligosaccharid- oder Disaccharid-Moleküle spalten. Auch im Magen werden Enzyme gebildet: In den Hauptzellen der Magenschleimhaut entstehen sogenannte Pepsinogene. Es handelt sich dabei um eine inaktive Vorstufe des eiweißspaltenden Enzyms Pepsin, das für die Verdauung von Eiweißen benötigt wird. Ein wichtiger Produzent für die Verdauungsenzyme ist auch die Bauchspeicheldrüse. In ihr werden verschiedene Enzyme gebildet: Lipasen spalten Fette in freie Fettsäuren und Glycerin, Amylasen zerlegen Kohlenhydrate in Monosaccharide und Proteasen spalten Eiweiße in einzelne Aminosäuren.

Im exokrinen Gewebe des Organs wird der sogenannte „Pankreassaft“ gebildet, welcher die Enzyme enthält. Über den Hauptgallengang – welchen sich Gallenblase und Bauchspeicheldrüse teilen – wird der Saft dann mithilfe eines Schließmuskels bei Bedarf in den Zwölffingerdarm abgegeben. Nachdem die Nahrung verwertet und aufgespalten wurde, können die so entstandenen Grundbausteine über die Darmschleimhaut des Dünndarms aufgenommen werden.

  • 1
  • 2

APOTHEKE ADHOC Debatte

Mehr aus Ressort

Weiteres
Markt

Versandapotheken

Zur Rose wächst, holt Digitalchefin von Novartis»

Pilotprojekt zum eRezept

DocMorris schnappt sich Hausärzte»

Höhe der Löwen

Deal: Gründer revolutionieren Interdentalreinigung»
Politik

„Digitale Innovation macht gesund!“

Digital-Health-Manifest: Start-ups machen Spahn Druck»

Grippeschutz

Via-Apotheken wollen impfen»

BPI gegen vdek

Lieferengpässe: „So werden Zahlen künstlich reduziert“»
Internationales

CVS

Auch Rx-Präparate: Apothekenketten liefern mit Drohnen»

Arzneimittelversorgung

Hersteller hoffen auf Brexit-Deal»

WHO-Studie

So locken andere Länder Apotheker aufs Dorf»
Pharmazie

Atopische Dermatitis

„Emollienzien plus“: Bewusstsein für Basistherapie schärfen»

AMK-Meldung

Weitere Ringbrüche bei GinoRing, Qualitätsmängel bei Avonex»

LABOR-Download

Übersicht der Ranitidin-Rückrufe»
Panorama

FU Berlin

Erster Student der Freien Universität gestorben»

Kritik von CDU, SPD und AfD

Grünen-Politikerin für Eigenbedarf bei harten Drogen»

Aktienkurs legt zu

Biogen will Alzheimer-Mittel zulassen»
Apothekenpraxis

Negativtrend ungebrochen

Westfalen-Lippe: Wieder weniger Apotheken»

Rabattaktion zum Jubiläum

Apotheker bietet Preise wie vor 20 Jahren»

Einnahmehinweise

Apothekerinnen entwickeln Antibiotika-Aufkleber»
PTA Live

Alte Apotheke Bottrop

Zyto-Skandal: Anklage gegen zwei PTA»

Apothekenkonzerte

Kollegen mit Konzert „geflasht“»

WIRKSTOFF.A

Ein bisschen schwanger im HV»
Erkältungs-Tipps

Heilpflanzenportrait

Salbei – Heilung aus dem Mittelalter»

Phytotherapie

Schleimstoffe: Balsam für den Hals»

Bakterielle Infektionen

Mittelohrentzündung: Superinfektion des Ohrs»
Magen-Darm & Co.

Heilpflanzenporträt

Wermut – Quelle der Bitterkeit»

Dyspeptische Beschwerden 

Abwarten und Tee trinken»

Magen-Darm-Infektionen

Hygiene und Vorbeugung»
Kinderwunsch & Stillzeit

Schwangerschaftveränderung

Wenn nicht nur der Bauch wächst»

Bewegen, bewegen, bewegen

Fit durch die Schwangerschaft»

Kinderwunsch und Schwangerschaft

Schilddrüse: Problemfaktor in der Schwangerschaft? »