Schnupfen-Linderung dank Hausmittel

Nasendusche: Erreger einfach wegspülen Cynthia Möthrath, 25.12.2019 15:46 Uhr

Berlin - Nasenspülungen zählen schon seit langem zu den bewährten Hausmitteln gegen Schnupfen – egal ob erkältungs- oder allergiebedingt. Bei der Durchführung gibt es jedoch einige Hinweise zu beachten, damit sie ihren Zweck erfüllen und nicht mehr schaden als helfen.

Bei Allergikern gehört die Nasendusche häufig zum täglichen Pflichtprogramm. Doch auch bei Erkältungen kann sie vorbeugend oder im Akutfall helfen und Symptome wie eine verstopfte Nase lindern. Denn durch das Spülen werden Krankheitserreger und überschüssiges Sekret mechanisch aus der Nase entfernt. Zudem wird die Schleimhaut auch von anderen Belastungen wie Staub und Schmutz befreit.

Nasenduschen sind in verschiedenen Formen erhältlich: Es gibt sowohl Kännchen aus Porzellan oder Glas wie auch verschiedene Kunststoffmodelle. Bei manchen ist das Nasenansatzstück starr, bei anderen ist es beweglich. Einige Modelle besitzen einen Deckel und die Möglichkeit, den Druck zu regulieren. Im Zweifelsfall sollten verschiedene Modelle ausprobiert werden, um die optimale Nasendusche zu finden: Sie muss leicht zu handhaben sein und sich gut der Nase anpassen, damit der Durchfluss optimal funktioniert.

Wichtig ist jedoch nicht nur die Nasendusche selbst, sondern vor allem auch die Spülflüssigkeit: Am besten geeignet ist isotonische Kochsalzlösung. In einer solchen Lösung ist die gleiche Menge an Elektrolyten enthalten wie in den Körperflüssigkeiten. Zu niedrig oder zu hoch dosierte Lösungen können die empfindliche Nasenschleimhaut reizen: Es kann dann zu einem unangenehmen Brennen kommen. Daher sollte auch das Spülen mit Leitungswasser vermieden werden. Am besten geeignet sind fertige isotonische Kochsalzlösung aus der Apotheke oder spezielle Beutel mit einer fertig abgepackten Salzmenge, die in Wasser aufgelöst werden.

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