Angstzustände

Fünf Tipps gegen Lampenfieber APOTHEKE ADHOC, 07.06.2018 12:39 Uhr

Berlin - Zittern, Erröten, Schweißausbrüche: Lampenfieber kann wichtige Auftritte und Vorträge zu einer Tortur machen. Zuhörer nehmen die Angst und Anspannung meist deutlich weniger wahr als Betroffene. Mit diesen Tipps kann verhindert werden, dass die Stimme wegbleibt.

Tipp eins: Sicherheit schaffen. Betroffene sollten das Lampenfieber akzeptieren, um damit umgehen zu können. Das rät das Schreibzentrum der Technischen Universität (TU) Dresden. Wird die Angst vor der öffentlichen Rede zu groß und beherrscht Betroffene, sollte auf die richtige Vorbereitung des gefürchteten Termins geachtet werden. Denn wer seinen Auftritt, sei es im Kundengespräch am HV-Tisch, bei einem Vortrag sowie beim Singen oder Musizieren im örtlichen Gesangsverein richtig und inhaltlich gut vorbereitet, fühlt sich sicher. Das gibt Selbstbewusstsein und sei eine große Hilfe beim Kampf gegen Lampenfieber.

Tipp zwei: Spickzettel nutzen. Alles kann man nicht wissen. Weder für Kunden noch für Zuhörer ist es ein Problem, wenn Apothekenmitarbeiter kurz im Warenwirtschaftssystem checken, ob die Information korrekt und vollständig ist. Manchmal hilft es auch, die Beratungshilfen einfach in der Kitteltasche zu haben – ohne dass diese Stütze überhaupt benötigt wird.

Auch ein Redner, Musiker oder Sänger kann durch einen kurzen Blick auf eine Notiz den verlorenen Gesprächsfaden wiedergewinnen. Nicht nur inhaltliche Vermerke können auf dem Spickzettel weiterhelfen. Auch der an den Rand geschriebene Hinweis „tief durchatmen“ kann helfen, ruhig zu bleiben.

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