Stoffwechsel

Fünf Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit

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Berlin -

Die Sonne scheint und die Tage werden länger. Jetzt zieht es Kollegen und Kunden an die frische Luft. Doch es gibt Menschen, die sich vermeintlich grundlos müde und schlapp fühlen. Wer im Beratungsgespräch auf Patienten trifft, die sich abgeschlagen und antriebslos fühlen, sollte die sogenannte Frühjahrsmüdigkeit gezielt angehen. Mit einfachen Tipps können sich die Symptome bessern.

Tipp eins: Geduld. Der Wechsel der Wetterlage gilt als Hauptgrund für das Stimmungstief. Im Winter ist die menschliche Kerntemperatur etwas niedriger als im Sommer. Wenn es nach der kalten und grauen Jahreszeit wieder wärmer wird, ist diese Umstellung eine Belastung für den Körper – die Blutgefäße weiten sich und der Blutdruck sinkt.

Auch die Hormone müssen erst wieder in Balance kommen: Durch die vermehrten Sonnenstrahlen wird die Produktion von Serotonin angeregt. Allerdings ist im Körper noch mehr Melatonin vorhanden. In der Umstellungsphase braucht mancher Kunde morgens länger, den Ausstoß des Schlafhormons zu stoppen. Frauen scheinen mehr unter Frühjahrsmüdigkeit zu leiden als Männer. Generell sind auch eher Senioren betroffen.

Tipp zwei: Sonne tanken. In der Anpassungsphase hilft es Betroffenen besonders, sich draußen aufzuhalten. Wer ausgiebig Sonnenlicht tankt, stößt die Produktion von Serotonin an. Tageslicht ist ein Stimmungsaufheller. Das Hormon wird nicht umsonst in der Umgangssprache als Glückshormon bezeichnet. Wichtig ist, auf Sonnenschutz zu achten.

Tipp drei: Sport treiben. Gerade in den Phasen des Wetterumschwungs sollten sich Betroffene möglichst viel im Freien aufhalten. Besser als nur auf der Picknickdecke sitzen: das Sportprogramm wie Laufen oder Gymnastik in den Park oder Garten verlegen. Denn auch Bewegung hilft gegen Ermattung, Lustlosigkeit, Kreislaufbeschwerden und Schwindelgefühl.

Tipp vier: Kreislauf ankurbeln. Betroffene können die Frühjahrsmüdigkeit mit Hausmitteln bekämpfen. Wechselduschen und Bürstenmassagen helfen, den Kreislauf in Schwung zu bringen. Auch eine leichte und vitamin- und ballaststoffreiche Ernährung wirken gegen die Schlappheit. Zudem sollten Betroffene besonders viel Trinken.

Tipp fünf: Lange Phasen abklären lassen. Frühjahrsmüdigkeit ist keine Krankheit. Patienten, bei denen sich der Stimmungszustand dauerhaft einstellt, sollten jedoch hellhörig werden. Denn normalerweise hat sich der Körper innerhalb weniger Wochen umgestellt. Wer nach etwa vier Wochen immer noch unter Abgeschlagen- und Antriebslosigkeit leidet, sollte beim Arzt um Rat fragen. Denn die Symptome können auch auf andere Krankheiten wie Leberprobleme oder Depression hinweisen.

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