Dutzende Fälle

PTA kassiert bei Privatrezepten: Vierstelliger Schaden

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Berlin -

Eine PTA aus Stuttgart soll in ihrer Apotheke mit Privatrezepten im Handverkauf betrogen haben. Laut Polizei ist der Schaden vierstellig.

Die PTA steht im Verdacht, über Jahre hinweg eingelöste Rezepte wissentlich falsch abgerechnet und sich so auf Kosten der Apotheke bereichert zu haben. Mehrere Dutzend Mal soll sie die Masche durchgezogen haben, der Apotheke soll ein Schaden im hohen vierstelligen Bereich entstanden sein.

Laut Polizei ging sie wie folgt vor: Eingereichte Privatrezepte buchte sie nach der Abgabe als gebührenfreie Kassenrezepte um. Diese wurde damit entsprechend im Abrechnungssystem erfasst – das Bargeld nahm die PTA aus der Kasse. Das Geld konnte die Apotheke nie abrechnen.

Die Inhaberin kam ihrer Mitarbeiterin bereits im Februar auf die Schliche und erstattete Strafanzeige. Im Rahmen der richterlich angeordneten Durchsuchung stellten die Polizeibeamten anschließend umfangreiches Beweismaterial sicher, das nun ausgewertet wird. Danach wird über eine Anklage entschieden. Die PTA ist auf freiem Fuß.

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