Assistenzberufe

Gesundheitsminister: Mehr Rechte für PTA

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Berlin -

Die Gesundheitsminister der Länder wollen die Assistenzberufe im Gesundheitswesen stärken. Dazu gehören auch Pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA). Auf der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) wurde einstimmig beschlossen, eine Novellierung der Berufsgesetze voranzutreiben.

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) soll demnach eine Anpassung der bundesrechtlich geregelten therapeutischen Berufe und Assistenzberufe im Gesundheitswesen in die Wege leiten. Dazu gehören neben den PTA Diätassistenten, Ergotherapeuten, Logopäden, Masseure, Physiotherapeuten, Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenten, Medizinisch-technische Radiologieassistenten, Medizinisch-technische Assistenten für Funktionsdiagnostik, Orthoptisten und Podologen.

Die neuen Verantwortlichkeiten sollen dann auch in die Versorgung einfließen. Man teile die Einschätzung des Sachverständigenrates für die Entwicklung im Gesundheitswesen, dass in der zukünftigen Versorgung der Bevölkerung der Einsatz von neuen Formen multiprofessioneller und interdisziplinärer Teams einen überragenden Stellenwert einnehmen werde, heißt es in dem Beschluss.

Dafür soll das BMG prüfen, wie sowohl im Berufsrecht als auch im Sozialgesetzbuch (SGB V) die Voraussetzungen für Modellvorhaben geschaffen werden können. In diesen Projekten soll es möglich sein, dass neue Leistungen „mit einer größeren Versorgungsverantwortung“ zu Lasten der Krankenkassen erbracht werden können. In welchen Indikationen das möglich sein soll, soll der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) festlegen. Voraussetzung ist, dass die Berufe aufgrund ihrer Ausbildung zu den Leistungen qualifiziert sind.

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