AMK: Apotheken sollen nach Nebenwirkungen fragen | APOTHEKE ADHOC
Zahl der Meldungen rückläufig

AMK: Apotheken sollen nach Nebenwirkungen fragen

, Uhr
Berlin -

Treten unerwünschte Nebenwirkungen auf, so ist die Apotheke für viele Betroffene die erste Anlaufstelle. Die Apotheken können die unerwünschten Ereignisse dann der AMK melden. Seit Beginn der Pandemie verzeichnet die AMK einen dramatischen Rückgang bei der Meldequote. Apotheken sollen jetzt proaktiv nach Nebenwirkungen fragen, um die Anzahl der Meldungen wieder auf ein vorpandemisches Niveau zu heben.

Die AMK weist darauf hin, dass die Anzahl von Meldungen unerwünschter Arzneimittelwirkungen immer noch unter dem Niveau von vor der Pandemie liegt. Apotheker:innen und PTA sollen deshalb proaktiv auf die Kund:innen zuzugehen und nach Nebenwirkungen fragen. Nur so könne der kontinuierliche Rückgang der Berichte abgemildert werden. Die Position der Apotheke als primäre Anlaufstelle für Patient:innen bei Auftreten möglicher Arzneimittelrisiken könne so weiter gefestigt werden.

Apotheken sollen mit der aktuellen AMK-Meldung ermutigt werden, wieder mehr unerwünschte Arzneimittelwirkungen zu dokumentieren und zu melden. „Für die Verdachtsmeldung einer UAW bedarf es zudem weder eines Beweises der Kausalität noch einer Erklärung seitens der meldenden Apotheke“, informiert die AMK.

Eine gültige Meldung einer Nebenwirkung muss folgende vier Angaben enthalten:

  • Identifizierbarer Patient
  • Identifizierbarer Melder
  • Verdächtigtes Arzneimittel
  • Vermutete unerwünschte Arzneimittelwirkung

Ergänzende Angaben, wie Grunderkrankungen, Begleitmedikationen oder der zeitliche Zusammenhang zur Arzneimitteleinnahme können hilfreich sein.

Newsletter
Das Wichtigste des Tages direkt in Ihr Postfach. Kostenlos!

Hinweis zum Newsletter & Datenschutz

Lesen Sie auch
Neuere Artikel zum Thema
Mehr zum Thema
Nach Protesten der Bevölkerung
China lockert Null-Covid-Strategie »
Husten, Schnupfen, Halsschmerzen
RSV: Was gehört in die Hausapotheke? »
GSK, Sanofi und Pfizer
Zantac-Klagen abgeschmettert »
Mehr aus Ressort
Erkältung, Grippe & Corona
Starke Schleimhäute, gute Abwehr »
Blähungen, Krämpfe und Völlegefühl
Wacholderöl: Linderung für Magen und Darm »

APOTHEKE ADHOC Debatte

Weiteres
KHPflEG im Bundestag verabschiedet
eGK-Identverfahren in der Apotheke»
Mehr als ein „beleuchtetes Stück Papier“
Gematik gegen Verschlüsselung des E-Rezeptes»
GSK, Sanofi und Pfizer
Zantac-Klagen abgeschmettert»
Per Fragebogen zum Medikament
Online-Rezept von Amazon»
WHO vergibt neuen Namen
Mpox statt Monkeypox»
Husten, Schnupfen, Halsschmerzen
RSV: Was gehört in die Hausapotheke?»
Erkältung, Grippe & Corona
Starke Schleimhäute, gute Abwehr»
Blähungen, Krämpfe und Völlegefühl
Wacholderöl: Linderung für Magen und Darm»
A-Ausgabe Dezember
90 Seconds of my life»
Das Kindermagazin der my life Familie
Platsch»
Kompetenter Begleiter für alle Leser:innen ab 60
my life Senioren»
Schwangere sind nicht automatisch befreit
Retaxgefahr: Zuzahlung in der Schwangerschaft»
Mehrkosten, Belieferung & Heilung
Retaxgefahr: BG-Rezept»
Schlüsselrolle bei wichtigen Stoffwechselfunktionen
Hautvitamin B2: Vorstufe von Coenzymen»
Trockene Haut, Rötungen und Entzündungen
Handekzeme: Ursache, Symptome, Behandlung»