In einer Videobotschaft wendet sich Abda-Präsident Thomas Preis an die Apothekenteams und bittet um Unterstützung der Kampagne „Uns gibt’s nicht zum Nulltarif“.
„Jetzt geht es darum, dass wir endlich bei der Regierung das durchsetzen, was im Koalitionsvertrag versprochen war: nämlich eine wirtschaftliche Stärkung der Apotheken“, betont Preis. „Wir brauchen dringend 9,50 Euro statt 8,35 Euro, so steht es im Koalitionsvertrag – das ist jetzt eine politische Verpflichtung.“
Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) stehe hinter dieser Verpflichtung. Das habe sie in vielen Gesprächen gegenüber der Standesvertretung und gegenüber Apothekern und Apothekerinnen immer wieder bestätigt, betont Preis. Deshalb seien die Protestmaßnahmen im „Frühling der Proteste der Apothekerschaft“ nun ein Signal an die Politik, die Ministerin in ihrem Ziel zu bestärken.
„Deshalb mein Appell an Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen: Nutzen Sie die Handzettel, nutzen Sie die Plakate, nutzen Sie die digitalen Medien, um die Bevölkerung, um die Gesellschaft, um die Politik zu informieren, dass die wirtschaftliche Situation der öffentlichen Apotheken mehr als angespannt ist“, appelliert der Abda-Präsident.
Es gelte jetzt, sofort zu handeln, erklärt er und kündigt weitere Maßnahmen an. In wenigen Tagen werde eine Online-Petition starten; die Apothekerschaft solle diese ihren Kundinnen und Kunden, ihren Freunden, ihren Familien sowie ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern anbieten.
„Schließen Sie sich dieser Petition an! Es ist eine elektronisch auszufüllende Petition, die Ihnen ermöglicht, mit den Patientinnen und Patienten ins Gespräch zu kommen und eine Unterstützung für die Erhöhung des Fixhonorars zu erreichen“, schließt Preis.