Martina Stamm-Fibich übernimmt bei der SBK Siemens-Betriebskrankenkasse die Leitung der Stabsstelle Politik. Die ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete bringt laut Kasse wertvolle Perspektiven für die politische Interessenvertretung der Versicherten ein.
Stamm-Fibich war von 2013 bis 2025 Mitglied des Deutschen Bundestages; bei der verganenen Wahl verpasste sie den Einzug ins Parlament. Sie war Mitglied im Gesundheitsausschuss sowie zuletzt Vorsitzende des Petitionsausschusses. Zuvor war sie viele Jahre bei Siemens tätig, unter anderem in der Unternehmenskommunikation und als freigestellte Betriebsrätin – mit einem engen Bezug zur betrieblichen Mitbestimmung und zur Praxis der Betriebskrankenkassen.
Ab 2018 war sie Patientenbeauftragte der SPD-Fraktion, außerdem war sie Berichterstatterin für die Themen Arzneimittel und Medizinprodukte, Heil- und Hilfsmittel, Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA) sowie Patienteninteressen und Beratung (UPD) und gesundheitlicher Verbraucherschutz. Gemeinsam mit SPD-Fraktionsvize Dagmar Schmidt hatte Stamm-Fibich Ende 2014 zu einer Informationsveranstaltung zur Apothekenreform in Herborn in Hessen eingeladen; anders als Schmidt fand sie aber auch kritische Töne zu den Plänen des damaligen Gesundheitsministers Karl Lauterbach (SPD).
In ihrer Funktion bei der SBK verantwortet Stamm-Fibich die politische Positionierung der Krankenkasse sowie den Dialog mit politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern auf Bundes- und Landesebene.
„Meine langjährige Tätigkeit in einem großen Industrieunternehmen hat meine besondere Wertschätzung für die Arbeit der Betriebskrankenkassen geprägt – eine Erfahrung, die auch meine gesundheitspolitische Arbeit nachhaltig beeinflusst hat. Diese Perspektive möchte ich nun bei der SBK einbringen, um die Interessen der Versicherten im politischen Dialog klar, praxisnah und wirkungsvoll zu vertreten.“
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