Spahn kritisiert J&J, lobt Biontech

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Bei den für April zu erwartenden Liefermengen für die Corona-Impfungen gibt es nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn noch Unsicherheiten.

Berlin - Bei den für April zu erwartenden Liefermengen für die Corona-Impfungen gibt es nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn noch Unsicherheiten. „Wir wissen noch nicht abschließend alle Lieferdaten für den nächsten Monat von allen Herstellern”, sagte der CDU-Politiker am Freitag in Berlin.

Bei Biontech/Pfizer hätten sich die Planungen gut eingespielt, von deren Impfstoff seien im April gut neun Millionen Dosen zu erwarten. Für die anderen beiden zugelassenen Impfstoffe von AstraZeneca und Moderna seien Planungen und Produktionsprozesse vorerst noch volatiler.

Spahn erläuterte mit Blick auf das ganze zweite Quartal, dass von insgesamt 60 Millionen erwarteten Dosen 40 Millionen auf Biontech entfallen. Dies ermögliche eine Verlässlichkeit.

Bei dem am Donnerstag zugelassenen Impfstoff von Johnson & Johnson (J&J) seien erste Lieferungen frühestens Mitte/Ende April zu erwarten. Spahn begrüßte es, dass die EU-Kommission mit dem US-Hersteller über eine zügige Produktion spreche. Die Bundesregierung wolle ergänzend bei kurzfristigen Lösungen möglicherweise auch in Deutschland mithelfen – auch wenn Spahn dazu im Grunde gar keine Veranlassung sieht. Er verwies darauf, dass die EU bereits im Oktober mit 300 Millionen Euro für den Aufbau von Kapazitäten in Vorleistung gegangen sei. „Was ist damit passiert?“

 

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