Fälschungsrichtlinie

Securpharm: Umsetzung ab 1. April APOTHEKE ADHOC, 09.02.2018 13:32 Uhr

Berlin - Fälschungsschutzsystem kurz vor der Umsetzung: Im Kampf gegen Plagiate sollen Apotheken mit Hard- und Software ausgestattet werden. Heute in einem Jahr ist Stichtag für die Umsetzung der EU-Richtlinie. Schon bald können Apotheken den Zugang beantragen.

Bis zum 1. April sollen die mehr als 19.000 Apotheken von den Softwarehäusern über die notwendige Hardware und die benötigte Software informiert werden, die für die Umsetzung der EU-Richtlinie zum Fälschungsschutz erforderlich sind. Am Stichtag können Apotheken dann ihren Zugang zum Securpharm-System beantragen.

Laut ABDA müssen die Apotheken sich bei der Netzgesellschaft Deutscher Apotheker (NGDA) mithilfe eines N-Ident-Verfahrens legitimieren lassen. Im Anschluss wird dann ein elektronisches Zertifikat, das N-ID, zugestellt, das die Grundvoraussetzung für die Anbindung darstellt.

Ab 9. Februar 2019 müssen alle Rx-Arzneimittel einen Code tragen, der ihre Herkunft eindeutig feststellen lässt. Fehlt der Code, darf das Arzneimittel nicht mehr in den Verkehr gebracht werden. Denn dann kann die Echtheitsprüfung anhand der zwei Sicherheitsmerkmale Erstöffnungsverschluss und Data-Matrix-Code nicht mehr gewährleistet sein.

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