Pannenwahl in Berlin

Nach Wahlwiederholung: Gesundheitspolitiker Lars Lindemann verliert Mandat

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Berlin -

Nach dem Wahlchaos bei den letzten Bundestagswahlen musste gestern in einem Fünftel der Berliner Wahlbezirke neu abgestimmt werden. Nach dem vorläufigen Ergebnis verlieren nun vier Abgeordnete ihr Mandat. Darunter auch der FDP-Gesundheitspolitiker und Mitglied des Gesundheitsausschusses Lars Lindemann.

Der FDP-Gesundheitsexperte wird nach dem Verlust seines Mandats auch aus dem Gesundheitsausschuss ausscheiden. Seit 2020 ist er Generalsekretär der Berliner FDP und in seinem Amt in der FDP-Fraktion für Apotheken zuständig. Die FDP verlor nach dem vorläufigen Ergebnis 0,9 Prozentpunkte und liegt nun auf 8,1 Prozent. Der Jurist ist bereits seit 1996 Mitglied der FDP und war von 2009 bis 2013 bereits Mitglied des deutschen Bundestags.

„Die Wiederholungswahl fand überwiegend in Wahlbezirken statt, in denen wir traditionell eher unterdurchschnittlich abschneiden. Zusammen mit der deutlich niedrigeren Wahlbeteiligung und dem schwächeren Abschneiden führt es dazu, dass Lars Lindemann nicht mehr dem Bundestag angehören wird. Ich danke ihm ausdrücklich für seine Arbeit in der Fraktion und gerade im Gesundheitsausschuss des Bundestages. Er wird uns in der Arbeit im Bundestag – auch und gerade für Berlin – fehlen“, so Christoph Meyer, der Landesvorsitzende der FDP Berlin. „Wir werden unsere konstruktive Arbeit in der Regierungskoalition fortsetzen – für Wachstum, die Entlastung der arbeitenden Mitte, für sichere Grenzen, kurzum: für die bürgerliche Mitte der Gesellschaft.“

Entscheidung des Ältestenrates folgt im März

Die Feststellung des endgültigen Wahlergebnisses wird durch den Bundeswahlaussuss erst am ersten März erfolgen. Bis dahin bleiben die Abgeordneten in ihren Ämtern. Anschließend wird der Ältestenrat des Deutschen Bundestages über den Verlust der Mitgliedschaft im Deutschen Bundestag entscheiden.

 

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