Pharmahandelskonzerne

Lindemann findet Medco Celesio gut

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Am Mittwoch besuchten mehrere Mitglieder des Gesundheitsausschusses den US-Konzern Medco in Willingboro, New Jersey. Auch über das Servicespektrum von Medco Celesio wurden die Politiker informiert. Der FDP-Abgeordnete Lars Lindemann war von den Ausführungen offenbar so überzeugt, dass er sich prompt für eine Pressemitteilung des Konzerns zur Verfügung stellte: „Wir haben hier höchst interessante, zukunftsfähige Lösungen gesehen und nehmen wertvolle Erkenntnisse mit zurück nach Deutschland. Medco und Medco Celesio haben uns gezeigt, wie wir die Gesundheit jener Patienten verbessern können, die es am nötigsten haben: die chronisch Kranken.“

Weiter lässt sich Lindemann von Medco Celesio zitieren: „Die Vereinigten Staaten haben im Gesundheitssystem mit ähnlichen Herausforderungen wie Europa zu kämpfen - mangelnde Effizienz, Kostendruck und dem Wunsch nach einer höheren Versorgungsqualität.“

Der 40-jährige Jurist aus Berlin war von 2006 bis 2006 stellvertretender Landesvorsitzender der FDP in Berlin. Seit seinem Einzug in den Bundestag 2009 ist er Mitglied im Gesundheitsausschuss. Dort hatte er mit Vorschlägen für die Einführung der Kostenerstattung für Kassenpatienten und gegen Besitzbeschränkungen für Medizinische Versorgungszentren (MVZ) auf sich aufmerksam gemacht.

Lindemann weiß, wovon er spricht: Bei der Alexianer-Gruppe ist er hauptberuflich für den Bereich MVZ verantwortlich. Gemeinsam mit seiner Frau, einer HNO-Ärztin, und weiteren Partnern hat Lindemann außerdem zwei Trägergesellschaften gegründet, die in Potsdam und Teltow MVZ beziehungsweise Ärztezentren aufbauen sollen.

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