Künstliche Befruchtung

BKK Kinderwunsch: Kasse zahlt bis 42 APOTHEKE ADHOC, 04.12.2019 13:57 Uhr

Berlin - Krankenkassen zahlen die Hälfte der Kosten für eine künstliche Befruchtung – unter bestimmten Voraussetzungen. Die BKK Pfalz weitet das Angebot für ihre derzeit 175.000 Versicherten aus. Motto: „BKK Kinderwunsch“.

Seit 2014 übernehmen die Krankenkassen nach § 27a Sozialgesetzbuch (SGB V) einen Teil der Kosten, die im Rahmen einer künstlichen Befruchtung anfallen. Paare mit unerfülltem Kinderwunsch müssen verschiedene Anforderungen erfüllen, um einen Zuschuss zu bekommen: Die Kosten werden nur für verheiratete Paare übernommen, vorausgesetzt Ei- und Samenzellen der Eheleute werden für die künstliche Befruchtung verwendet. Die Eheleute müssen das 25. Lebensjahr vollendet haben, die Frau darf nicht älter als 40 Jahre sein. Für Männer liegt die Altersgrenze bei 50 Jahren. Es werden jeweils drei befruchtete Eizellen transferiert.

Mit dem neuen Angebot „BKK Kinderwunsch“ will die BKK Pfalz Paare auf ihrem Weg zur Erfüllung ihres Kinderwunsches unterstützen und entlasten. Die Behandlung sei für viele Paare nicht nur emotional und körperlich, sondern auch finanziell belastend.

Paare erhalten daher jetzt über die Leistungen der Regelversorgung hinaus Unterstützung: So wird die Altersgrenze bei Frauen auf 42 Jahre angehoben. Zudem wird die Anzahl möglicher Behandlungsversuche von drei auf vier Versuche erweitert. Um das Risiko von Mehrlingsschwangerschaften infolge einer künstlichen Befruchtung möglichst gering zu halten, werden bei der Behandlung in der Regel maximal zwei statt der üblichen drei Embryonen in die Gebärmutter übertragen.

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