Metallischer Fremdkörper in Ibuflam

Rückruf bei Ibuprofen-Tabletten

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Berlin -

Ibuflam 600 zu 50 Filmtabletten wird in einer Charge auf Apotheken- und Großhandelsebene zurückgerufen. Retouren werden über den Großhandel abgewickelt. 

Ibuflam 600 mg Lichtenstein Filmtabletten (Ibuprofen, Zentiva) zu 50 Stück werden in der Charge 5R02514 zurückgerufen. Der Grund: In einer Tablette wurde ein metallischer Fremdkörper festgestellt.

Apotheken werden gebeten, das Warenlager zu überprüfen und Packungen der betroffenen Charge mittels AGP-Formular über den Großhandel zu retournieren.

Großhandel und Krankenhäuser sollen Rücksendungen über den Zentiva Retourenshop auf www.pharmamall.de als Retoure anmelden.

Ibuprofen gehört zu den nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) und wird zur Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen eingesetzt. Die Wirkung ist auf die nicht-selektive Hemmung der Cyclooxygenasen COX-1 und COX-2 zurückzuführen. Der Wirkstoff besitzt schmerzlindernde, fiebersenkende und entzündungshemmende Eigenschaften und kommt vor allem im Rahmen der Selbstmedikation bei leichten bis mäßig starken Schmerzen zum Einsatz. Ibuprofen wird in Abhängigkeit von Körpergewicht beziehungsweise Alter dosiert, in der Regel mit 7 bis 10 mg/kg als Einzeldosis, bis maximal 20 bis 30 mg/kg als Tagesgesamtdosis. Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren und Erwachsene nehmen als Einzeldosis 200 bis 400 mg, die Tageshöchstdosis liegt bei 1200 mg Ibuprofen.

In höheren Dosierungen wird Ibuprofen zur symptomatischen Behandlung von Schmerz und Entzündung bei verschiedenen Indikationen eingesetzt. Dazu gehören unter anderem akute Arthritiden, chronische Arthritiden – insbesondere bei rheumatoide Arthritis –, entzündliche weichteilrheumatische Erkrankungen sowie schmerzhafte Schwellungen und Entzündungen nach Verletzungen oder Operationen.

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