Infektiöse Tabletten

„Halte dich fern von diesem Paracetamol“ APOTHEKE ADHOC, 13.01.2018 08:39 Uhr

Berlin - Bestimmte Schmerztabletten mit dem Wirkstoff Paracetamol sollen mit dem Machupo-Virus infiziert sein. Zumindest kursieren in den sozialen Medien derartige Meldungen. Verschwörungstheoretiker warnen vor der Einnahme der verseuchten Tabletten und fordern auf, die Nachricht weiterzuleiten – um „Leben zu retten“.

Seit Anfang des vergangenen Jahres machen Warnungen zu Paracetamol die Runde. Angeblich sollen Tabletten der Marke „P-500“ mit dem Machupo-Virus kontaminiert sein. „Es handelt sich um ein neues, sehr weißes und glänzendes Paracetamol, bei dem Ärzte das Machupo-Virus nachweisen konnten“, warnt ein Social-Media-Nutzer.

Das Virus zähle zu den gefährlichsten Viren der Welt und habe eine hohe Sterblichkeitsrate. „Halte dich fern von diesem Paracetamol“, so der Nutzer, der ein Foto des entsprechenden Blisters geteilt hat. „Gib diese Informationen schnell weiter, um Leben zu retten“, fordert er.

Machupo ist ein RNA-Einzelstrang-Virus, das zum bolivianischen hämorrhagischen Fieber führt. Es treten unter anderem schwere Myalgien und Hypotonie auf. Der Erreger ist in Nord- und Ost-Bolivien endemisch. Die Infektion wird über infizierte Tiere oder Lebensmittel sowie von Mensch zu Mensch und auch über die Luft übertragen. Es besteht eine hohe Ansteckungsgefa

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