Pantoprazol Hennig muss zurück

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Berlin -

Generikahersteller Hennig muss drei Medikamente zurückrufen. Unter anderem wurden beim Säureblocker Pantoprazol Fehler im Herstellungsprozess festgestellt, die zu Qualitätsproblemen der Tabletten führten. Desitin macht auf eine fehlerhafte Angabe auf der Packung von Diacomit 250 mg aufmerksam. Eine Krankenhausapotheke hatte gemeldet, dass die Mengenangabe auf der Faltschachtel nicht korrekt ist. Caesar & Loretz muss seinen Rosenhonig zurückrufen. Bei Aristo sind zwei Chargen Roxy 300 mg betroffen.

Hennig hat im Rahmen von Qualitätsprüfungen bei drei Produkten Abweichungen festgestellt. Aus diesem Grund werden die Medikamente ins Lager zurückgerufen. Darunter sind zwei Chargen von Betavert N 8 mg (Betahistin). Wegen Unregelmäßigkeiten in der Herstellung sollen die Chargen 511041 und 515051 der Packungen à 20, 50 und 100 Stück über den Großhandel zurückgeschickt werden.

Auch Pantoprazol Hennig ist betroffen: Die magensaftresistenten Tabletten bestanden die Qualitätsprüfung ebenfalls nicht. Sowohl Tabletten der Dosierung 20 mg als auch 40 mg müssen zurückgesendet werden. Alle Packungsgrößen sind von dem Rückruf betroffen, es handelt sich um die Chargen 401091, 408031 und 413111 sowie 533051.

Probleme bei der Bruchfestigkeit zwingen den Hersteller außerdem zur Rücknahme von Tensoflux 2,5 mg sowie 5 mg (Bendroflumethiazid, Amilorid). In der Charge 526051 befinden sich Tabletten unterschiedlicher Härte, daher könne beim Teilen der Tablette ungleiche Bruchstücke entstehen, so der Hersteller. Vorsorglich werde daher die gesamte Charge zurückgerufen.

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