Leber mit Lunge verwechselt

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Berlin - Die Firma Basics muss ihr Alzheimer-Mittel Donepezil zurückrufen. In der Gebrauchsinformation war das Wort „Lungenfunktionsstörungen“ mit „Leberfunktionsstörungen“ vertauscht worden. Gleich drei Generika-Hersteller müssen ihre Azelastin-Augentropfen zurückrufen. Alle arbeiten mit dem gleichen Lohnhersteller zusammen, bei dem Qualitätsmängel festgestellt wurden. Bei der Rezeptursubstanz Dexpanthenol des Herstellers Fagron hat die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) Unstimmigkeiten entdeckt.

Der redaktionelle Fehler in der Gebrauchsanweisung betrifft alle Chargen von Donepezil-HCl Basics, die Haltbarkeitsfristen zwischen Juni 2017 und November 2017 aufweisen. In der Rubrik „Warnhinweise“ wird fälschlicherweise auf Leberfunktionsstörungen hingewiesen. Korrekt hätten Lungenfunktionsstörungen genannt werden müssen. Die Gebrauchsinformation besitzt den Stand 08/2015.

Die Patientensicherheit sei nicht gefährdet, so der Hersteller. Daher werden die Produkte nicht zurückgerufen. Apotheken werden aber gebeten, bei Abgabe der Medikamente eine korrigierte Version der Gebrauchsinformation beizufügen. Diese kann direkt beim Hersteller angefordert werden. Neue Produktionschargen werden ab sofort die korrigierte Gebrauchsinformation erhalten.

Gleich drei Hersteller sind von Qualitätsmängeln bei einem Lohnhersteller betroffen. Die zuständige Behörde hatte GMP-Mängel bei der Herstellung azelastinhaltiger Augentropfen festgestellt. Daher müssen Azelastin-Augentropfen der Stärke 0,5 mg / ml von Hersteller Aliud (Azelastinhydrochlorid AL, Chargen 43601, 50402 und 50903), Stada (Azelastinhydrochlorid Stada, Chargen 43601 und 5040) und OmniVision (Azela-Vision MD sine, Chargen I-02A, I-03A, I-04, I-04A, I-05A und I-06A) zurückgerufen werden. Betroffen ist die Packungsgröße à 6 ml.

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