Schlagstock, weil Apotheke zu

Wegen Protest: Mann randaliert in Apotheke

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Berlin -

In einer Hamburger Apotheke soll es am Freitagnachmittag zu Vandalismus durch einen Stammkunden gekommen sein. Laut Polizeibeamten wurde der Mann extrem wütend, als er erfuhr, dass die Apotheke am 23. März geschlossen bleiben würde. Per Schlagstock soll er das Apothekeninventar zertrümmert haben.

Laut Polizeiangaben soll der Mann gegen 14.30 Uhr am Freitag in Großborstel die Apotheke betreten haben. Er war den Angestellten als Stammkunde bekannt, da er ein Substitutionspatient ist. Am HV soll er dann von einer Mitarbeiterin informiert worden sein, dass sich die Apotheke am 23. März am bundesweiten Protest beteilige und dementsprechend an diesem Tag schließe. Weil er gebeten wurde, sein Substitutionsmedikament zu einem anderen Zeitpunkt zu holen, soll er ausgerastet sein. Er habe mit einem Schlagstock das Inventar zertrümmert.

Schließung wegen Vandalismus

Auch technische Geräte sollen in Mitleidenschaft gezogen worden sein. So seien beispielsweise Bildschirme kaputtgegangen, erklärten die Polizeibeamten. Es sei zu einem so großen Schaden gekommen, dass die Apotheke wegen Vandalismus vorerst schließen musste.

Nach seinem Wutausbruch sei der Mann aus der Apotheke geflüchtet. Trotz Großaufgebot der Polizei konnte der Verdächtige zunächst nicht gefunden werden. Auch ein Polizeihubschrauber sei zum Auffinden des Mannes eingesetzt worden.

Ermittlungen dauern an

Später haben die Beamten ihn dann schlussendlich doch aufgreifen können. Der Mann habe bei der Polizei entsprechende Angaben gemacht. Der Polizeisprecher bestätigte daraufhin, dass er danach wieder entlassen wurde. Die Ermittlungen dauern an, heißt es.

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