Versandhandel kann nicht mithalten

Im Schneechaos: „Auf Apotheken ist Verlass!“

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Berlin -

Mit der aktuellen Wetterlage zeigt sich: „Auf die Apotheken vor Ort ist Verlass!“ Das stellt Inhaber Dr. Nojan Nejatian klar. „Wir sind weiter für unsere Patientinnen und Patienten da. Bei uns muss man nicht tagelang auf die Medikamentenlieferung warten, auch wenn der Winter hereinbricht und Deutschland im Chaos versinkt.“

In Deutschland sind für heute und die kommenden Tage aufgrund des Sturmtiefs „Elli“ heftiger Schneefall, Sturm und markante Wetterlagen vorausgesagt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt in weiten Teilen Deutschlands vor Unwetter. Davon lassen sich die Apotheken vor Ort jedoch nicht aus dem Konzept bringen. „Momentan ist die Wetterlage bei uns noch recht gut“, so Nejatian, Inhaber der Heegbach-Apotheke in Erzhausen heute Vormittag.

„Sind weiter da“

„Unser Botendienst wird weiterlaufen auch wenn sich die Lage verschlechtert“, sagt er. Laut Vorhersage soll es erst am Nachmittag kritisch werden in Hessen. „Ich plane noch ein Reel auf unserem Social Media Kanal zu veröffentlichen, in dem wir die Menschen warnen und bitten, zu Hause zu bleiben, wenn es kein dringenden Bedarf gibt. Wir weisen aber auch daraufhin, dass wir weiter für sie da sind“, so Nejatian.

„Das können Versender nicht leisten“

In solchen Situationen werde deutlich, was die Versandhändler nicht leisten können: „Egal wie dringend ein Arzenimittel wäre, heute kann kein Versandhandel mehr liefern“, stellt er klar. „Die Rolle der Vor-Ort-Apotheken wird aktuell unterstrichen, denn wir sind bei jedem Wetter für die Versorgung der Menschen da.“ Das sei bei den Versendern nicht der Fall. „Bei Bestellungen muss man mindestens zwei Tage auf die Post warten“, so Nejatian. „Teilweise noch länger. Ich weiß nicht, ob die Gesundheit Spielball von Post und Versendern sowie Preisfragen sein sollte.“

Dass die Apotheken vor Ort selbstverständlich sind sei längst vorbei. „Wir haben eine immense und wichtige Rolle in solchen Situationen. Dass muss auch endlich von der Politik anerkannt werden“, appelliert er.

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