Oberfranken

Hausfrau handelt mit Fentanyl-Rezepten

, Uhr
Berlin -

Eine Hausfrau aus Wunsiedel in der Nähe von Hof hat offenbar mit Rezepten gehandelt. Auf illegale Art und Weise soll sich die 44-Jährige die Verordnungen beschafft und anschließend an Unberechtigte weiterverkauft haben. Bei den Arzneimitteln handelt es sich Medienberichten zufolge um Fentanylpflaster und Schmerzmittel. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei laufen.

Die Hausfrau soll zu mehreren Arztpraxen im Landkreis Wunsiedel gegangenen sein. Dort beklagte die Tatverdächtige offenbar Rückenschmerzen. Die Rezepte soll sie aber nicht wie gewöhnlich in der Apotheke für sich selbst eingelöst, sondern gegen Bargeld an bislang Unbekannte verkauft haben.

Laut Medienberichten fanden Ermittler des Fachkommissariats in der vergangenen Woche Restbestände von Schmerzmitteln und Fentanylpflaster sowie nicht abgegebene Rezepte in ihrer Wohnung. Zu der Frage, wie und an wen die mutmaßliche Täterin die illegal erworbenen Rezepte verkaufte, wollte sich die zuständige Dienststelle auf Nachfrage nicht äußern.

Die Tatverdächtige hat Medienberichten zufolge die Tat gestanden. Unklar bleibt noch, in wie vielen Fällen sich die Frau wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittel- und Arzneimittelgesetz (BtMG) vor dem Gericht verantworten muss.

Newsletter
Das Wichtigste des Tages direkt in Ihr Postfach. Kostenlos!

Hinweis zum Newsletter & Datenschutz

Neuere Artikel zum Thema
Mehr zum Thema
Polizei stellt Präparate sicher
Ozempic: Apothekenteam beendet Diebeszug
„Wenn ich beklaut werde, werde ich zum Tier“
Trickbetrüger flieht: Chefin klammert sich an Motorhaube
Mehr aus Ressort
Traurige Bilanz zum Jubiläum
„Die Apotheke ist endlich“

APOTHEKE ADHOC Debatte