Muskelschwäche-Medikament

2,9 Milliarden Dollar: Vyvgart bringt 60 Prozent Umsatzplus

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Amsterdam -

Das Muskelschwäche-Medikament Vyvgart (Efgartigimod alfa) treibt den Biotechspezialisten Argenx weiterhin an. In den ersten sechs Monaten schnellte der Umsatz um rund 60 Prozent auf knapp 2,9 Milliarden Dollar nach oben, wie das Unternehmen mitteilte.

Getragen wurde der Zuwachs fast komplett von dem Präparat allein. Seinen operativen Gewinn konnte der Konzern trotz gestiegener Forschungs- und Vermarktungskosten mit 887 Millionen Dollar auf mehr als das Zweieinhalbfache steigern. Und unter dem Strich schwoll der Gewinn immerhin mit 838 Millionen Dollar auf fast das Doppelte an.

Argenx-Chefin Karen Massey sprach laut Mitteilung von einer „starken Leistung“. Der Konzern arbeite derzeit konsequent an der Umsetzung seiner Strategie, die darauf abzielt, bis 2030 weltweit 50.000 Patienten mit seinen immunologischen Therapien zu behandeln.

Mit der Zulassung von weiteren Indikationen für Vyvgart im vergangenen Jahresviertel habe der Konzern seine Führungsposition bei der Behandlung der Muskelschwächekrankheit Myasthenia gravis (Mg) weiter gefestigt.

Weiter entscheidend dürfte nun das zweite Halbjahr für Argenx werden, in dem wichtige Ergebnisse aus zulassungsrelevanten Studien anstehen.

2024 hatte Argenx noch einen operativen Verlust von rund 21 Millionen Dollar gemacht. Die Injektionslösung kostet 17.710,60 Euro. Argenx wurde 2008 im belgischen Gent gegründet, wo bis heute der operative Sitz des Unternehmens beheimatet ist. Rechtlicher Hauptsitz ist Amsterdam, an der dortigen Börse ist Argenx auch notiert. Das Unternehmen ist international tätig, unter anderem in den USA, Japan, den Niederlanden und Brasilien; der deutsche Standort liegt in München.

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