Trans-o-flex wächst dank Corona und Versandhandel

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Berlin -

Bei der Auslieferung von Corona-Impfstoff an die Arztpraxen ist Trans-o-flex nicht zum Zuge gekommen, nur in Bayern beliefert der Logistiker die Impfzentren. Trotzdem kann das Unternehmen im ersten Halbjahr ein solides Wachstum vorweisen – und das soll nach den Erfahrungen der Pandemie erst der Anfang sein.

Trotz Lockdown-Maßnahmen im ersten Quartal, die zu einem zeitweiligen Rückgang der transportierten Packstücke geführt haben, verzeichnete Trans-o-flex nach eigenen Angaben eine weiter stark wachsende Nachfrage nach Speziallogistik-Lösungen für medizinische Produkte und andere sensible Güter. Dadurch konnten sowohl Umsatz als auch Ertrag im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden.

So wuchsen die Erlöse um 4,6 Prozent auf 264 Millionen Euro und das bereinigte Ebitda um 4 Prozent auf 31 Millionen Euro. Der Geschäftsbereich ThermoMed steuerte 39,7 Millionen Euro bei und wuchs damit um 9,4 Prozent. Der Bereich Express wuchs um 3,6 Prozent auf 225 Millionen Euro.

CEO Wolfgang P. Albeck: „Wir sind weiter auf Wachstumskurs. Die Pandemie zeigt uns, wie wichtig schnelle, sichere und verlässliche Logistik besonders im Bereich Pharma ist. Als deutscher Marktführer für den aktiv temperierten Arzneimitteltransport und Experte für Express-Speziallogistik sind wir der verlässliche Partner für unsere Kunden. Die Performance-Maßnahmen der vergangenen Jahre machen sich jetzt bezahlt. Im Markt für Arzneimittel und Express-Logistik für sensible Güter können wir auch in Krisenzeiten ein solides Wachstum aufweisen. Das macht uns auch für die zweite Jahreshälfte optimistisch.“

Trans-o-flex profitiert laut Albeck von Megatrends wie dem demografischen Wandel, der zu einer steigenden Nachfrage nach Medikamenten führt. Außerdem steige die Nachfrage nach Expresslösungen durch das zunehmende Online-Shopping. Schließlich erhöhten verschärfte EU-weite Sicherheitsstandards für die Arzneimittellogistik (Good Distribution Practice) die Qualitätsanforderungen an die gesamte Vertriebskette. Dies führe zu einer kontinuierlich steigenden Nachfrage nach der aktiv temperaturgeführten Speziallogistik von Trans-o-flex.

Die sichere Auslieferung von Corona-Tests und -Impfstoffen unterstreiche die Bedeutung hochsensibler Arzneimittellogistik – ein Markt mit hohem Wachstumspotenzial: Zwischen 2020 und 2025 wird für Pharmalogistik und den Transport weiterer hochwertiger Güter in Deutschland und Österreich nach Firmenangaben ein Marktwachstum von 9,9 Milliarden Euro auf voraussichtlich 12,2 Milliarden Euro erwartet, eine Steigerung um 23 Prozent.

Mit seiner 50-jährigen Erfahrung und einem vollständig GDP-konformen Netzwerk für den aktiv temperaturgeführten Transport von sensiblen Gütern bei 15 bis 25 °C (Express) beziehungsweise 2 bis 8 °C (Thermomed) sei Trans-o-flex der Experte für Spezial-Expresslieferungen in Deutschland und Österreich. Schon jetzt sei man führend bei der Belieferung des Pharmagroßhandels und von Einrichtungen des Gesundheitswesens wie Krankenhäusern, Apotheken, Arztpraxen und Altenheimen.

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