Generika

Teva will verdoppeln Patrick Hollstein, 27.02.2008 10:28 Uhr

Berlin -

Der israelische Generikakonzern Teva will sein Geschäft bis zum Jahr 2012 verdoppeln: In den kommenden fünf Jahren soll der Umsatz von zuletzt 9,4 Milliarden US-Dollar auf 20 Milliarden Dollar zulegen. Dies sagte Teva-Chef Shlomo Yanai auf einer Analystenkonferenz in New York. Jenseits der Generikasparte hofft Teva auf Erfolg mit seinen Originalprodukten und Biosimilars.

Vor allem in den USA und in Europa will der israelische Konzern expandieren: Für Nordamerika ist angestrebt, den Umsatz auf 11,5 Milliarden Dollar zu verdoppeln. Hier seien die politischen Rahmenbedingungen günstig; daher will Teva seinen Marktanteil von derzeit 20 auf 30 Prozent ausbauen. Der israelische Konzern erwirtschaftet 60 Prozent seines Umsatzes in Nordamerika.

In Europa will der Konzern seinen Umsatz sogar von 2,2 Milliarden Dollar auf 5,7 Milliarden Dollar steigern. Hier hatte Teva im vergangenen Jahr infolge zahlreicher Expanionsaktivitäten seinen Umsatz um 21 Prozent auf rund 2,2 Milliarden Dollar gesteigert. Besonders aussichtsreich sind laut Teva Frankreich, Spanien und Italien.

Neben der Generikasparte will Teva auch das Geschäft mit Originalprodukten ausbauen: Bis 2012 soll der Umsatz mit Produkten wie Copaxone (Glatirameracetat) gegen Multiple Sklerose und Azilect (Rasagilin) von 1,8 Milliarden Dollar auf drei Milliarden Dollar gesteigert werden. Außerdem will Teva in den Biosimilars-Markt einsteigen: Erst kürzlich habe der Konzern vom zuständigen Komitee der europäischen Zulassungsbehörde EMEA positive Empfehlungen für sein Produkt TevaGrastim (Granulozyten-Kolonie stimulierender Faktor) sowie eine generische Version des Amgen-Produkts Neupogen (Filgrastim) erhalten.

APOTHEKE ADHOC Debatte

Weiteres
Markt

Übertriebene Außendienst-Kontrolle

Gericht verbietet Telematik-Box»

Pharmakonzerne

Merck will Arqule übernehmen»

OTC-Hersteller

Schlindwein wird CEO bei Wörwag»
Politik

Ottonova sammelt 60 Millionen ein

Pro Sieben investiert in Digital-PKV»

Medizinstudium

Pharmaziestudenten stellen sich hinter Ärztenachwuchs»

Reha-Klinikkette warnt vor Plänen

Kritik an Spahn: „Es wird zu Todesfällen kommen“»
Internationales

Lohnhersteller

Rentschler: Pleite in Österreich»

Streit um Apothekerpreise

Ramschpreis für EllaOne: Apotheken unter Beschuss»

Alexa macht jetzt Medikationsmanagement

Amazon kooperiert mit Omnicell und Apothekenkette»
Pharmazie

Rote-Hand-Brief

Emerade: Aktivierungsfehler aufgrund hoher Lagertemperaturen»

Chronisch abakterielle Prostatitis

Prosturol: Phyto statt Antibiotikum»

Ayurvedische Hautpflege

Sorion: Mit Niem und Kurkuma gegen Hauterkrankungen»
Panorama

Wort & Bild Verlag

Apo-Walk: Apotheke als Instagram-Motiv»

Kopf- und Gelenkschmerzen

Smartphone-App belegt Wetterfühligkeit»

Infektionskrankheiten

Zahl der Todesopfer durch Masern deutlich gestiegen»
Apothekenpraxis

Praxistipps vom Steuerfachmann

Bonpflicht ab Januar: Das müssen Sie wissen»

Modellprojekt in Halle

Spahn testet vor Ort: Lebenszyklus eines ungültigen eRezepts»

Podcast WIRKSTOFF.A

Der Apotheker mit der Spritze»
PTA Live

PTA-Schulen

Putin lädt zum Wettbewerb: PTA-Schüler reisen nach Moskau»

Vermittlungsausschuss

PTA-Ausbildung: Länder bleiben hart»

Mundhygiene

Fünf Tipps gegen schlechten Atem»
Erkältungs-Tipps

Erkältungstipps

Anatomische Erkältungsreise: Nasennebenhöhlen»

Halsentzündungen

Seitenstrangangina: Selten aber schmerzhaft»

Erkältungs-Tipps

Anatomische Erkältungsreise – Lunge und Bronchien»
Magen-Darm & Co.

Funktionelle Magen-Darm-Beschwerden

Reizmagen: Vielseitiger Symptomkomplex»

Magen-Darm-Beschwerden bei Kindern

Dreimonatskoliken: Schreiattacken mit unklarer Ursache»

Pro-, Prä-und Synbiotika

Nahrung für die Darmflora»
Kinderwunsch & Stillzeit

Tabuthema Pilzinfektionen

Vaginalpilz in der Schwangerschaft»

Wochenbettdepression

Vom Tief nach der Geburt»

Behördengänge

Geburtsurkunde, Krankenkasse & Co. – An alles gedacht?»