Redcare hat auch das vergangene Jahr mit einem hohen Verlust abgeschlossen: Unter dem Strich stand ein Minus von 39 Millionen Euro.
Zwar konnte der Konzern seinen Umsatz um 23 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro ausbauen. DasRx-Geschäft in Deutschland verdoppelte sich sogar auf 503 Millionen Euro. Aber auf der Ertragsseite regiert weiter der Rotstift: Unter dem Strich stand ein Minus von 39 Millionen Euro, nach 46 Millionen Euro im Vorjahr.
Vor allem die Betriebskosten schlugen wieder massiv zu Buche, diese stiegen von 502 auf 593 Millionen Euro. Dabei stiegen die Vertriebs- und Marketingausgaben von 315 auf 374 Millionen Euro. Details nannte der Konzern nicht; nur so viel: Investitionen in Rx-Umsätze konnten durch Einsparungen in anderen Bereichen ausgeglichen werden.
Insgesamt wurden 43,4 Millionen Bestellungen bearbeitet, nach 36,5 Millionen im Vorjahr. Der durchschnittliche Warenkorb wuchs von 60,98 auf 65,98 Euro, die Zahl der wiederkehrenden Kundinnen und Kunden wuchs leicht von 88 auf 90 Prozent. in 2025. Die Rücksendequote lag mit 0,74 Prozent auf niedrigem Niveau (Vorjahr: 0,78 Prozent).
Insgesamt stieg der Jahresumsatz auf 2,9 Milliarden Euro, ein Plus von 500 Millionen Euro beziehungsweise 21 Prozent. Die Non-Rx-Umsätze erhöhten sich auf 1,9 Milliarden Euro (plus 19 Prozent), während die Rx-Umsätze den Wert von einer Milliarde Euro erreichten (plus 34 Prozent). Die Hälfte davon entfiel auf Deutschland: Hier verdoppelten sich die Rx-Umsätze von 254 auf 503 Millionen Euro. Der Konzern beendete das Jahr mit 13,9 Millionen aktiven Kundinnen und Kunden, was einem Zuwachs von 1,4 Millionen entspricht.