Digitalisierung

Wer schlecht ist, fällt auf Patrick Hollstein, 13.10.2016 15:23 Uhr

München - Die Agenturen haben ein Problem: Die Hersteller fordern von ihnen digitale Konzepte, die Zielgruppen sind längst auf und davon. Doch vielen Dienstleistern fehlen die Ideen, um ihre Kunden auf dem Weg in die neue Zeit zu begleiten. Bei der Expopharm in München waren sich die Experten einig, dass sich die Branche der Digitalisierung stellen muss. Über das Wie scheiden sich die Geister.

Werner Kern, Geschäftsführer der im Pharmamarkt führenden Mediaagentur MW Office, strich gleich zu Beginn der Veranstaltung die Segel. Das sei nicht sein Spezialthema, räumte er ein. „Gemessen an dem ganzen Bohei ist der Anteil digitaler Formate an den Werbespendings bescheiden“, sagte er.

Aus seiner Sicht haben sich in der Vergangenheit viele Erwartungen an die digitale Welt nicht erfüllt. „Es gibt viele digitale Rohrkrepierer.“ Das liege aber nicht an den digitalen Medien an sich, sondern am Umgang mit ihnen. „Wenn man nicht Klavier spielen kann, nützt einem auch das beste Instrument nichts.“

Laut Kern ist das Internet mittlerweile ein zentraler Kommunikationskanal, bei den Apothekern noch mehr als bei den Ärzten. Um diesen nutzen zu können, müsse man aber seine Hausaufgaben machen. Online-Medien hätten – neben der hohen Reichweite – viele Vorteile: Der Erfolg sei messbar, redaktionelle und werbliche Inhalte ließen sich verknüpfen und man habe die einmalige Chance, Zielgruppen direkt und ohne Streuverluste anzusprechen. Dazu müsse man aber die Daten verstehen, relevante Inhalte liefern und einen Plan sowie genügend Ressourcen haben.

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