Curevac sammelt 450 Millionen Dollar ein

, Uhr

Berlin - Curevac hat bei einer Kapitalerhöhung 450 Millionen US-Dollar erlöst. Ausgegeben wurden fünf Millionen Aktien zum Ausgabepreis von je 90 Dollar, wie die Tübinger Biotechfirma am Dienstag mitteilte.

Curevac ist seit August 2020 an der New Yorker Nasdaq notiert. Kurz zuvor hatten sich in einer Kapitalrunde Mitte Juli unter anderem die staatliche KfW mit 343 Millionen Euro, GlaxoSmithKline (GSK) mit 171 Millionen Euro und Katars Staatsfonds mit 126 Millionen Euro an Curevac beteiligt. Ebenfalls unterstützt wird Curevac seit Jahren die Bill & Melinda Gates Foundation; mit dem Pharmakonzern Lilly gab es eine Kooperationsvereinbarung im Bereich Onkologie.

Größter Investor ist SAP-Mitgründer Dietmar Hopp. Sein Paket verwässert sich nach der jüngsten Kapitalrunde von knapp 50 auf knapp 43 Prozent. KfW gehören statt 23 nur noch 16 Prozent.

Der Pharmariese Bayer und Curevac gaben am Montag bekannt, dass sie eine bereits Anfang Januar geschlossene Kooperation erweitert haben. 2022 will Bayer 160 Millionen Dosen herstellen, im zweiten Jahr mehr. Angestrebt wird der Start schon Ende 2021.

Der Impfstoff wird von Curevac derzeit noch entwickelt. Es basiert wie die Impfstoffe von Biontech und Moderna auf sogenannter „messenger RNA“ (Boten-RNA). Curevac hofft durch die Kooperation mit Bayer, seinen Corona-Impfstoff noch in diesem Sommer einsetzen zu können. Neben Bayer gibt es weitere Kooperationspartner, etwa Wacker Chemie aus München und Rentschler Biopharma aus Laupheim (Kreis Biberach).

Bleiben Sie auf dem aktuellsten Stand und abonnieren Sie den Newsletter von APOTHEKE ADHOC.

 

APOTHEKE ADHOC Debatte

Neuere Artikel zum Thema

Weiteres
Herausforderung Taxation
E-Rezepte im Krankenhaus»
Wie soll es funktionieren?
FAQ: Die PTA und das E-Rezept»
Erklärung für schwere Verläufe?
Seneszenz: Sars-CoV-2 lässt Zellen altern»
Neuer Antikörper bei Psoriasis
UCB launcht Bimzelx»
Rätselbilder für echte Kenner
Zu wem gehört das Logo?»
Dokumentation, Standardisierung & Co.
Patientensicherheit in der Rezeptur»