Mit Ärzten entwickelt

ChatGPT will Gesundheitsdaten erklären

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Berlin -

Der US-Softwareanbieter OpenAI hat die Künstliche Intelligenz (KI) ChatGPT erweitert. Mit ChatGPT Gesundheit sollen in das System persönliche Daten aus der Patientenakte oder Trackern hochgeladen werden, um sich die Informationen erklären und einordnen zu lassen. Bislang wird die neue Funktion getestet.

ChatGPT Gesundheit wurde dem Unternehmen zufolge gemeinsam mit 60 Ärztinnen und Ärzten entwickelt. „Jede Woche stellen Hunderte Millionen Menschen Fragen zu Gesundheit und Wohlbefinden“, heißt es. Medizinische Unterlagen und Wellness-Apps könnten mit der KI verbunden werden, um Gespräche auf eigenen Gesundheitsinformationen zu stützen.

KI nicht für Diagnostik

Das Unternehmen stellt klar: „ChatGPT Gesundheit ist darauf ausgelegt, die medizinische Versorgung zu unterstützen, nicht sie zu ersetzen. Es ist nicht für Diagnostik oder Behandlung gedacht.“ Stattdessen solle es helfen, alltägliche Fragen zu klären und Muster im Laufe der Zeit zu verstehen.

Auch auf den Datenschutz weist der Anbieter hin: „Uns ist bewusst, dass Menschen persönliche und sensible Informationen mit ChatGPT teilen.“ Kontrolle böten temporäre Chats, die Möglichkeit, Chats innerhalb von 30 Tagen aus den Systemen von OpenAI zu löschen, und das Trainieren der Modelle darauf, keine persönlichen Informationen aus Benutzer-Chats zu speichern. „Gespräche und Dateien in ChatGPT werden im Rahmen unserer Kern-Sicherheitsarchitektur standardmäßig im Ruhezustand und während der Übertragung verschlüsselt.“ Gesundheitsgespräche seien darüber hinaus mit einer „speziell entwickelten Verschlüsselung und Isolierung“ geschützt. Sie würden nicht genutzt, „um unsere Foundation-Modelle zu trainieren“.

Nicht für EU-Bürger

Interessierte können sich auf eine Warteliste setzen lassen. Der Dienst ist jedoch noch nicht innerhalb der Europäischen Union oder Großbritannien nutzbar.

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