Beiersdorf hat ein anspruchsvolles Jahr hinter sich. Der Hamburger Kosmetikhersteller profitierte 2025 vom Wachstum mit Hansaplast und Eucerin, rückläufig war dagegen die Entwicklung der Drogeriemarke Nivea. Vor allem beim Versand gab es Zuwächse.
Beiersdorf erwirtschaftete mit Hansaplast und Elastoplast einen Umsatz von 299 Millionen Euro (plus 9 Prozent). Damit verzeichne die Sparte eines der stärksten Jahre in der Unternehmensgeschichte, so der Konzern. Wachstumstreiber seien Neueinführungen in der Kategorie Wundversorgung oder das Geschäft mit Großpflastern.
Der Unternehmensbereich Derma mit den Marken Eucerin und Aquaphor erzielte 2025 ein Wachstum von knapp 12 Prozent. Der Umsatz lag bei rund 1,5 Milliarden Euro, das ist im fünften Jahr in Folge ein zweistelliges Wachstum für die Sparte; Marktanteile konnten ausgebaut werden. Auch in deutschen Apotheken wurde mehr Eucerin verkauft.
Alle Regionen trugen dem Konzern zufolge zum Wachstum bei, wobei die Schwellenländer 2025 als wichtigste Wachstumstreiber wirkten. Positiv habe sich das Geschäft mit Neueinführungen ausgewirkt. 2025 entwickelte sich der E‑Commerce-Absatz demnach erneut deutlich dynamischer als das Offline-Geschäft.
Weniger erfolgreich entwickelte sich der Unternehmensbereich Consumer: Er verzeichnete ein organisches Wachstum von rund 3 Prozent und schloss das Geschäftsjahr mit einem nominalen Umsatz von 8,2 Milliarden Euro ab. Die Entwicklung bei Nivea mit einem Umsatzwachstum von knapp 1 Prozent spiegele die deutliche Abschwächung des globalen Hautpflegemarkts sowie die Neupositionierung des Geschäfts in China wider.
Insgesamt lag der Umsatz im vergangenen Jahr bei rund 9,9 Milliarden Euro (plus 2 Prozent). „2025 war ein anspruchsvolles Jahr für die Hautpflegebranche, geprägt von langsamerem Wachstum und anhaltender Marktvolatilität. Beiersdorf erzielte in diesem Umfeld solide Ergebnisse und übertraf erneut klar den globalen Hautpflegemarkt“, sagte CEO Vincent Warnery.
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