Pharmakonzerne

Bayer will klimaneutral werden

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Berlin -

Der Pharma- und Pflanzenschutzkonzern Bayer will bis 2030 zum klimaneutralen Unternehmen werden. Außerdem sollen Frauen in Ländern mit geringen und mittleren Einkommen Verhütungsmittel zu erschwinglichen Preisen erhalten.

Dafür werde Bayer seine Energieeffizienz steigern, zu 100 Prozent auf Strom aus erneuerbaren Energien umsteigen und die verbleibenden Emissionen so kompensieren, dass Kohlendioxid (CO2) im Boden gespeichert und Artenvielfalt gefördert werde.

Vorstandschef Werner Bauman betonte, der Konzern werde seine Nachhaltigkeitsziele mit dem gleichen Nachdruck verfolgen wie seine Finanzziele. Die Nachhaltigkeitsziele würden nicht nur in die Entscheidungsprozesse des Unternehmens, sondern auch in die Vergütungssysteme des Vorstands und des Managements integriert.

„Indem wir Nachhaltigkeit zu einem noch wichtigeren Bestandteil unserer Strategie und unserer geschäftlichen Abläufe machen, legen wir die Grundlage für langfristigen wirtschaftlichen Erfolg und leisten gleichzeitig einen positiven Beitrag für die Gesellschaft und die Umwelt“, sagte er.

Bayer will außerdem für 100 Millionen Frauen in Ländern mit geringen und mittleren Einkommen die Versorgung mit modernen Verhütungsmitteln zu erschwinglichen Preisen sicherstellen und 100 Millionen Kleinbauern mit Wissen und Partnerschaften unter die Arme greifen.

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