Kooperation mit Mediziner

Bahnhof-Apotheke bringt Onko-Pflege

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Berlin -

Die Bahnhof-Apotheke Kempten erweitert das Sortiment. Gemeinsam mit einem Hautarzt wurde eine onkologischen Naturkosmetikserie entwickelt. Die sechs neuen Produkte können zur Vorbereitung, während der Behandlung oder nach der Therapie angewendet werden. Die neue Serie wird unter anderem bei Fachärzt:innen und Kosmetiker:innen beworben.

 

Die onkologischen Naturkosmetikserie wurde von der Bahnhof-Apotheke Kempten in Zusammenarbeit mit Dr. David Hauck aus Kempten entwickelt. Dabei seien Rezepturen entstanden, „die unsere jahrzehntelange Erfahrung in Naturkosmetik und Arzneimittelherstellung mit moderner Forschung verbinden“, sagte Apotheker Dietmar Wolz. „Dabei sind alle Produkte handgefertigt und apothekengeprüft.“

Onkologische Hautpflege

Bei der Krebstherapie könne es zu Trockenheit, Rötungen, Entzündungen oder eine erhöhte Infektanfälligkeit als Begleiterscheinungen kommen. „Genau hier setzt unsere neue Pflegeserie an und geht noch einen Schritt weiter: Ausgewählte Hautpflegeprodukte unterstützen die Haut bereits vor Therapiebeginn, um sie optimal auf die bevorstehenden Behandlungen vorzubereiten.“

Die Serie basiere auf pflanzliche Wirkstoffe wie Betulin, ein Naturstoff aus der Birkenrinde, bekannt für seine entzündungshemmenden und hautberuhigenden Eigenschaften. Angeboten werden unter anderem ein präventives Strahlen-Hautschutzgel, ein Spray zur Hautberuhigung oder eine pflegende Creme. Die Preise liegen zwischen 14 und 80 Euro – je nach Größe.

Die Bahnhof-Apotheke Kempten bewirbt die neue Serie in Fachseminaren bei Ärztinnen und Ärzte, Therapeuten, Heilpraktiker und onkologische Kosmetikerinnen. Dabei geht es unter anderem um neue Strategien zur onkologischen dermalen Begleitung bei Strahlen- und Chemotherapie.

Aromamischungen für Apotheken

Die Bahnof-Apotheke ist vor allem für die Zusammenarbeit mit Hebamme Ingeborg Stadelmann in Apotheken bekannt. Die Eigenmarke Original-Stadelmann-Aromamischungen hat den Betrieb weit über das Allgäu hinaus bis in den Norden Deutschlands und angrenzende Länder bekannt gemacht. Wolz übernahm den Betrieb in Kempten 1985 und führt ihn seit 2023 gemeinsam mit seinem Sohn Alexander Wolz.

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