Biden-Nichte wegen Kartenmissbrauch in Apotheke verurteilt

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Berlin - Hochwertige Kosmetika im Wert von über 100.000 US-Dollar erwarb Caroline Biden in einer New Yorker Apotheke mit einer Kreditkarte, die ihr nicht gehörte. Dafür wurde die Nichte des Ex-US-Vizepräsidenten Joe Biden zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.

Die 31-Jährige war Stammkundin bei CO Bigelow Apothecaries auf der 6th Avenue. Hier koste eine Gesichtscreme schon mal Hunderte von US-Dollar, berichtet die Zeitung „New York Post“. Im Laufe eines Jahres erwarb Biden hier Waren im Wert von 110.810 US-Dollar mit einer geborgten Kreditkarte. Ihr Besitzer hatte ihr ursprünglich eine einzige Transaktion im Wert von 672 Dollar gestattet. Doch Biden eröffnete unerlaubt ein Kundenkonto im Namen des Kartenbesitzers und geriet in einen Kaufrausch. Im letzten Jahr flog sie auf.

Im Rahmen eines Deals zwischen Staatsanwaltschaft und Anwalt bekannte sich Biden für schuldig. Das bewahrte sie vor einer Haftstrafe. Vom Manhattan Supreme Court wurde sie zu zwei Jahren auf Bewährung, Sozialstunden in einem Kinderkrankenhaus und vollem Schadensersatz verurteilt. „Ich bekenne mich nicht nur zu meiner Tat und nehme die volle Verantwortung auf mich, sondern werde den Schaden wiedergutmachen“, erklärte sie vor Gericht. Sie werde sicher stellen, dass so etwas nie wieder geschehe.

Nicht zum ersten Mal sei Caroline Biden mit dem Gesetz in Konflikt gekommen, berichtet das Blatt. Vor fünf Jahren sei sie mit einem WG-Mitbewohner in Streit wegen unbezahlter Miete geraten. Biden habe nach den herbeigerufenen Polizisten geschlagen. Das Verfahren sei hier ohne Verurteilung eingestellt worden.

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