Trockene Schleimhäute im Winter

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Berlin -

Der Winter kann die Haut vor Herausforderungen stellen. Vor allem die Schleimhäute von Mund und Nase trocknen schneller aus als sonst. Krankheitserreger haben dann leichtes Spiel und können für Infekte sorgen. Daher sollte rechtzeitig für eine Befeuchtung der Schleimhäute gesorgt werden.

Während der kalten Jahreszeit halten wir uns vermehrt in geschlossenen Räumen auf. Damit es dort angenehm warm ist, wird die Heizung hochgedreht. Dadurch wird die Luft in den Innenräumen trockener, worunter vor allem die Schleimhäute leiden. Es kann zu allerlei Symptomen wie Niesen, Juckreiz, brennenden und tränenden Augen, Kratzen im Hals und sogar Nasenbluten kommen.

Eintrittspforte für Viren

Nase sowie Mund- und Rachenraum stellen die Haupteintrittspforte für Krankheitserreger dar. Trocknen die schützenden Schleimhäute aus, können sie ihre Schutzfunktion nicht mehr ausüben. Die Beschwerden, die durch trockene Schleimhäute hervorgerufen werden, sind nicht zu unterschätzen: Viren und Bakterien haben leichtes Spiel und können in den Körper eindringen – es kann zu Infekten kommen.

Daher sollte rechtzeitig vorgebeugt werden: Ein schneller Weg für mehr Feuchtigkeit im Raum ist Lüften. In Pandemiezeiten hat es zudem einen weiteren Vorteil: Das regelmäßige Stoßlüften unterstützt die Beseitigung von Aerosolen. Nicht nur der Austausch, sondern auch die Luftbewegungen an sich führen dazu, dass Partikel schneller zu Boden sinken und eine potentielle Infektionsgefahr gesenkt wird.

Luftbefeuchter für besseres Raumklima

In geschlossenen Räumen können auch Luftbefeuchter helfen das Klima zu verbessern. Eine optimale Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen sollte zwischen 40 und 60 Prozent liegen. Je nach Gerät wird die Feuchtigkeit auf unterschiedliche Art und Weise verteilt. Eine Möglichkeit ist die Verteilung von feinsten Tröpfchen mittels Ultraschall-Vernebler. Hier müssen Anwender vor allem auf eine regelmäßige Reinigung achten. Die Geräte können ansonsten schnell zu Keimschleudern werden.

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