Die Nase als Schutzschild

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Berlin -

Um uns vor Krankheitserregern zu schützen, stellt die Nase eine wichtige Schutzbarriere dar. Nur wenn sie regelmäßig gepflegt und bei Beschwerden sofort gehandelt wird, kann sie ihre Aufgaben erfüllen und einen wertvollen Beitrag zur Infekt-Abwehr leisten.

Anatomisch gesehen besteht die Nase aus dem inneren und äußeren Teil: Von außen sichtbar sind die beiden Nasenflügel, welche durch die Nasenscheidewand – das sogenannte Septum – voneinander getrennt werden. Das gesamte Innere der Nase ist von einer Schleimhaut ausgekleidet.

Es handelt sich dabei um eine dünne Gewebeschicht, die ebenfalls in zwei Regionen eingeteilt wird: In der „Regio respiratoria“ liegt das Flimmerepithel, welches maßgeblich an der Abwehr beteiligt ist. Außerdem sind die schleimproduzierenden Becherzellen in dieser Region eingebettet.

Das Flimmerepithel besteht aus kleinsten „Härchen“ – den sogenannten Zilien. Diese bewegen sich kontinuierlich und befördern so Fremdkörper und Krankheitserreger aus der Nase. Sie dienen der Reinhaltung und Infekt-Abwehr. Dies geschieht jedoch nur, wenn sie intakt sind und ihre Aufgabe erfüllen können. Durch den konstanten Schlag der Flimmerhärchen können Partikel aus der Atemluft abtransportiert werden.

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