Anatomische Erkältungsreise: Ohren

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Berlin -

Die Ohren dienen dem Hören – Schallwellen werden von der Hörmuschel eingefangen und im Inneren über die Hörschnecke weitergeleitet. Durch den Hörnerv werden Signale aus dem Ohr zentral ans Gehirn weitergeleitet: Schall wird als Ton wahrgenommen. Durch äußere Verletzungen kann das Organ beschädigt und die Hörleistung gemindert werden. Gleiches ist bei Tinnitus oder einer Mittelohentzündung der Fall – der Betroffene empfindet subjektiv ein verschlechtertes Hörvermögen. Bei einer Entzündung können Beschwerden medikamentös gelindert werden.

Anatomie

Die Hauptaufgabe der Ohren ist es, akustische Signale in Schallform wahrzunehmen und diese dann in elektrische Signale umzuwandeln. Der äußere Teil des Ohrs dient als Schalltrichter. Dieser leitet die Schallwellen bis zum Trommelfellweiter. Das Mittelohr dient als Verstärker: Die drei Gehörknöchelchen Hammer, Amboss und Steigbügel sind an der Weiterleitung der Schwingungen bis zum Innenohr beteiligt. Im Innenohr liegt die Hörschnecke (Cochlea), ein mit Flüssigkeit gefülltes Gangsystem, in dem auch das Organ für die Hörwahrnehmung sitzt. Im mit Haarzellen ausgekleideten Sinnesepithel erfolgt schließlich die Umwandlung des akustischen Reizes in ein elektrisches Signal, das dann weiter nach zentral geleitet wird.

Physiologie

Ohrmuschel (Auricula auris)
Die Ohrmuschel erleichtert das Richtungshören und besteht aus sechs unterschiedlichen Knorpelstrukturen, zu den Bekanntesten gehören der Tragus und die Helix.

Äußerer Gehörgang (Meatus acusticus externus)
Dieses Areal dient der resonanzildung bei der Schallweiterleitung. Der äußere Teil ist zunächst knorpelig, im weiteren Verlauf verknöchern sich die Strukturen.

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