Warenwirtschaft

Die Zukunft der Lochkarte Julia Pradel, 29.04.2015 15:01 Uhr

Berlin - Mit der Umstellung auf die achtstellige PZN sahen viele das Ende der Lochkarte gekommen. Doch die Alternative zum Strichcode-Scan hält sich hartnäckig in Apotheken. „Totgesagte leben länger“, freut sich Andreas Reike, Geschäftsführer bei Aitronic und zuständig für die Software-Entwicklung. Das Paderborner Unternehmen stellt die Lesegeräte für die Lochkarten seit den 80er Jahren her und hat sie für die achtstellige PZN umgerüstet.

Schätzungen zufolge nutzen noch 2000 bis 3000 Apotheken in Deutschland Lochkarten. Auf den Karten befinden sich sieben kleine Transportlöcher, die früher nötig waren, um die Karten lesen zu können. Normalerweise müsste es diese Transportlöcher in gleicher Anzahl wie Löcher für die PZN geben, damit das Lesegerät „weiß“, an welcher Stelle es einen Wert zu erwarten hat.

Zwar können die Locher in den Apotheken bereits heute acht Löcher stanzen, was fehlt, ist das achte Transportloch: Das Meckenheimer Unternehmen Fahrenberg produziert nach wie vor Karten mit sieben Transportlöchern.

Früher sei es nicht möglich gewesen, ohne ein entsprechendes Transportloch ein zusätzliches Loch für die achte Stelle der PZN hinzuzufügen, erklärt Reike. Die Karten wurden mechanisch oder über Licht gelesen, das kleinere Loch war die Referenz. Inzwischen könnten die Rechner sich das achte Transportloch aber „hinzudenken“, so Reike. Daher könnten auch achtstellige PZN dargestellt werden, Die Transportlöcher sind eigentlich gar nicht mehr notwend

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