Bürgertests: Diese Ausnahmen sind ab Juni möglich | APOTHEKE ADHOC
Neue Testverordnung

Bürgertests: Diese Ausnahmen sind ab Juni möglich

, Uhr
Berlin -

Das Pandemiegeschehen hat sich verändert. Omikron führt zu weniger schweren Verläufen und durch zahlreiche Impfungen und Infektionen hat sich eine gewisse Grundimmunität in der Bevölkerung aufgebaut. Die Coronavirus-Testverordnung (TestV) soll laut Referentenentwurf bis Ende Oktober verlängert werden. Ab dem 1. Juni soll allerdings Schluss sein mit den kostenlosen anlasslosen Bürgertests, doch es gibt Ausnahmen.

Laut Referentenentwurf soll die Coronavirus-Testverordnung bis zum 31. Oktober 2022 verlängert werden. Die kostenlosen Bürgertests sollen allerdings bereits früher wegfallen: So sieht der Entwurf vor, dass „die kostenlosen Bürgertestungen nach § 4a werden zum 1. Juni 2022 ausgesetzt“ werden. Eine anlasslose Testung ist somit nicht mehr möglich. Die Testinfrastruktur soll für anlassbezogene Testungen weiterhin aufrechterhalten werden. Anlassbezogene Testungen dienen beispielsweise dem Nachweis von Sars-CoV-2 bei engen Kontaktpersonen oder der Beendigung der Isolation oder Quarantäne.

Weiterhin kostenfrei für Kinder

Für Kinder und Jugendliche, die „zum Zeitpunkt der Testung das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder in den letzten drei Monaten vor der Testung das zwölfte Lebensjahr vollendet haben“, bleiben die Tests weiterhin kostenfrei – auch über den 31. Mai hinaus. Weiterhin haben Schwangere im ersten Trimenon, die nicht geimpft werden können oder „in den letzten drei Monaten vor der Testung aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht gegen das Coronavirus Sars-CoV-2 geimpft werden konnten“, Anspruch auf einen kostenfreien Abstrich.

Personen, die sich aufgrund medizinischer Kontraindikationen nicht gegen Sars-CoV-2 impfen lassen können, sollten sich ein ärztliches Attest ausstellen lassen – dann besteht weiterhin Anspruch auf einen Bürgertest. Auch Studienteilnehmer:innen, die an einer Studie zur Überprüfung der Wirksamkeit eines Corona-Impfstoffes teilnehmen, können sich weiterhin kostenfrei testen lassen. Generell anspruchsberechtigt sind überdies ukrainische Flüchtlinge und Personen, die einen Antigenschnelltest zur Beendigung der Absonderung benötigen.

Der Anspruch auf die kostenfreie Testung muss in der Teststelle nachgewiesen werden.

Newsletter
Das Wichtigste des Tages direkt in Ihr Postfach. Kostenlos!

Hinweis zum Newsletter & Datenschutz

Neuere Artikel zum Thema
Mehr zum Thema
„So etwas habe ich noch nie erlebt“
1. Advent: Ansturm auf Apothekennotdienst »
WHO vergibt neuen Namen
Mpox statt Monkeypox »
Mehr aus Ressort
ApoRetrO – der satirische Wochenrückblick
Kein Kalender: Kundin verklagt Apothekerin »
Keine Lohnsteuer riskieren
Steuertipps für die Weihnachtsfeier »

APOTHEKE ADHOC Debatte

Weiteres
„Das Virus trifft auf Bevölkerung mit wenig Immunschutz.“
Corona-Experte: China braucht wirksamere Vakzine»
Mehr Antikörper durch bivalentes Vakzin?
Subtyp BQ.1.1: Die „Höllenhund“-Variante»
Plätzchen, Glühwein und Gänsebraten
Fettleber: Adventszeit als Herausforderung»
Kaiserschnitt beeinflusst Mikrobiom
Vaginale Geburt bietet Vorteil»
„So etwas habe ich noch nie erlebt“
1. Advent: Ansturm auf Apothekennotdienst»
Minderwertige Produkte ausgeliefert
Ramsch-Masken: Ermittlungen wieder aufgenommen»
„Pillen-Schock in der Apotheke“
Bild sammelt Lieferengpässe»
Apotheker kämpfen um Gärtnerei
Für PTA und PKA: Der Garten muss bleiben!»
„Aufgaben der PTA werden immer umfangreicher.“
PTA-Förderpreis: 18. Veranstaltung mit starker Resonanz»
Herzinfarkt, Schlaganfall & Nierenschäden
Diabetes als Risikofaktor»
B-Ausgabe November
90 Seconds of my life»
Kompetenter Begleiter für alle Leser:innen ab 60
my life Senioren»
Das Kindermagazin der my life Familie
Platsch»
Schwangere sind nicht automatisch befreit
Retaxgefahr: Zuzahlung in der Schwangerschaft»
Mehrkosten, Belieferung & Heilung
Retaxgefahr: BG-Rezept»