Auch in Brandenburg, Bremen, dem Saarland und Schleswig-Holstein ist die Zahl der Apotheken im vergangenen Jahr erneut zurückgegangen, wenn auch weniger stark als im Vorjahr.
In Brandenburg sank die Anzahl der Apotheken im Jahr 2025 auf 523. Zum 31. Dezember 2024 waren es laut Kammerangaben noch 529 Betriebe. Insgesamt haben zehn öffentliche Apotheken geschlossen, während lediglich vier neu eröffneten. Damit hat sich die Schließungswelle im Vergleich zum Vorjahr leicht verlangsamt: 2024 war die Zahl der Apotheken in Brandenburg noch um 14 Betriebe zurückgegangen.
Auch im Stadtstaat Bremen ist die Zahl der öffentlichen Apotheken weiter rückläufig. Die Gesamtzahl verringerte sich um fünf Standorte auf insgesamt 118 Betriebe; einer Neueröffnung standen der sechs Schließungen gegenüber. Auch hier hat sich der Trend etwas abgeschwächt, nachdem im Jahr 2024 noch sieben Schließungen verzeichnet worden waren.
Ähnlich stellte sich die Situation im Saarland dar. Auch hier nahm die Zahl der Offizinen im vergangenen Jahr ab – von 255 Betrieben Anfang des Jahres auf 249 zum 31. Dezember. Im Vorjahr war die Anzahl der Betriebsstätten um acht zurückgegangen. Im Saarland gab es im gesamten vergangenen Jahr keine einzige Neueröffnung.
In Schleswig-Holstein ist die Zahl der Apotheken von 564 auf 554 gesunken. Einer einzigen Neueröffnung standen hier elf Schließungen gegenüber. Doch auch im nördlichsten Bundesland hat das Apothekensterben leicht an Tempo verloren: im Vorjahr war die Anzahl der Betriebe noch um 18 zurückgegangen.