Rezeptkorrektur

Bei Fehldruck kleben statt rollen APOTHEKE ADHOC, 07.12.2018 08:56 Uhr

Berlin - Apotheker sollten bei der Rezeptkorrektur besser auf den Korrekturroller verzichten. Gemäß Technischer Anlage 2 sind bei einem Fehldruck spezielle Korrekturetiketten zu verwenden. Doch decken diese nicht das Abgabedatum und den Namen der Apotheke ab.

Seit März 2012 regelt die technische Anlage 2 den Umgang bei Rezeptkorrekturen. Vorgesehen ist bei der Abrechnung zulasten der Kassen die Verwendung von Spezialetiketten mit einer Größe von 5,1 x 5,6 cm. Die rosafarbenen Aufkleber sind in der Innenseite geschwärzt. Ein Durchscheinen des Fehldrucks beim Scannen im Abrechnungszentrum ist somit nicht möglich.

Auch ein Ablösen des Etiketts ist unmöglich, denn entsprechend der Vorgaben müssen die Korrekturaufkleber unabtrennbar mit der Verordnung verbunden sein. Der Sticker muss IK-Nummer, Zuzahlung, Gesamtbrutto und die drei Taxzeilen für Arzneimittel, Hilfsmittel und Heilmittel-Nummer und den Faktor verdecken. Die Felder BVG, Hilfsmittel, Impfstoff, Sprechstundenbedarf und „Begr. Pflicht“ neben der IK-Nummer müssen frei bleiben. In der Vergangenheit existierten Etiketten, die die gesamte Fläche abdeckten, diese sind jedoch nicht mehr zulässig.

Wird ein Etikett verwendet, muss dieses an der unteren rechten Ecke abgezeichnet werden. Die Signatur muss sowohl über das Verordnungsblatt als auch das Korrekturetikett gehen. Fehlt das Handzeichen, besteht Retaxschutz.

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