Heilpflanzenporträt

Eukalyptus bei Erkältungskrankheiten APOTHEKE ADHOC, 04.02.2019 14:59 Uhr

Berlin - Sein ätherisches Öl findet sich in Bädern, Balsamen, Inhalationsmitteln, Bonbons und Arzneimitteln, denn es hilft dabei hartnäckigen Schleim zu lösen und Erkältungssymptome wie den Hustenreiz zu lindern. Es wirkt außerdem durchblutungsfördernd, entzündungshemmend und antimikrobiell. Seine Heimat ist Australien, doch er wird inzwischen auch in anderen Ländern angepflanzt, was einige Gefahren mit sich bringt: der Eukalyptusbaum.

Eukalyptus zählt zu der Familie der Mythengewächse, der auch zahlreiche weitere Heilpflanzen wie der australische Teebaum und der Gewürznelkenbaum angehören. Mit beinahe 100 Metern Wuchshöhe gilt Eucalyptus regnans als der höchste Laubbaum überhaupt. Alle Eucalyptiden zeigen einen Blattdimorphismus, da die Jugendblätter sich von den Blättern aus adulten Sprossen im Wuchs deutlich unterscheiden. Koalas fressen vor allem die älteren Blätter, da diese weniger Giftstoffe enthalten.

Seine Fruchtstände bilden harte, unverwechselbare Kapselfrüchte aus, die die Samen enthalten. Von ihnen leitet sich auch der Name her, der aus dem Griechischen abgeleitet wird und aus zwei Teilen besteht – nämlich „eu“ für gut und „kalyptos“ für verborgen: Gemeint sind die Blütenknospen, die von einem festen Deckel bedeckt sind. Die Befruchtung erfolgt über Vögel, Fledermäuse, Beuteltiere und Insekten.

Eine interessante und gefährliche Eigenschaft der Eucalyptus-Gattung ist ihre Pyrophilie, weswegen sie inzwischen aus waldbrandgefährdeten Gebieten gezielt entfernt wird. Der Baum sowie seine Samen können einen Waldbrand besser überstehen und daher auf verbranntem Boden schneller wieder Fuß fassen als andere Baumarten. Seine Eigenart, nicht nur selbst Öle zu produzieren, sondern diese auch in den Boden abzugeben und von Zeit zu Zeit Äste abzuwerfen, erhöht die Brandgefahr erheblich.

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