Generikakonzerne

Stada bringt Forsteo-Biosimilar APOTHEKE ADHOC, 20.08.2019 13:40 Uhr

Berlin - Stada führt unter dem Namen Movymia pünktlich zum Patentablauf von Forsteo ab Ende August ein Teriparatid-Biosimilar in 24 Ländern ein.

Forsteo ist seit 2003 auf dem Markt und wird in der Therapie von Osteoporose-Patienten eingesetzt. Laut Stada erzielte das Original in den vergangenen zwölf Monaten in Europa ein Umsatzvolumen von fast 250 Millionen Euro. „Die Einführung von Movymia ist ein weiterer wichtiger Schritt im Ausbau unseres Biosimilar-Portfolios in Europa. Mit diesem Produkt bieten wir den Patienten eine kostengünstige Alternative zum Referenzprodukt“, erklärt Stada-CEO Peter Goldschmidt die Bedeutung der Markteinführung. Stada hatte sich die Vertriebsrechte bereits 2014 bei der Biotechfirma Richter-Helm gesichert.

Movymia wird über eine wiederverwendbare, multidosisfähige Injektionshilfe, den sogenannten Movymia-Pen, verabreicht. Der Pen ist so konzipiert, dass er während der gesamten Behandlungsdauer verwendet werden kann. Zugelassen ist das Präparat – analog zu Forsteo – als Injektionslösung mit 20 µg/80 µl als Einzel- und Dreifachpackung. Das Präparat wird einmal täglich als subkutane Injektion in Oberschenkel oder Abdomen appliziert.

Teriparatid wird mittels rekombinanter DNA-Technologie in E. coli hergestellt und ist identisch mit der Sequenz der 34 N-terminalen Aminosäuren des endogenen humanen Parathormons. Die Anwendung ist wegen eines potenziellen Osteosarkomrisikos auf 24 Monate beschränkt; mehr als eine Behandlung beim selben Patienten soll nicht durchgeführt werden. Patienten sollten zur Nahrungsergänzung Calcium und Vitamin D erhalten, falls die Aufnahme über die Ernährung nicht ausreicht. Nach Beendigung der Therapie kann die Osteoporose-Behandlung mit anderen Therapeutika fortgeführt werden.

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