Organspende: Baerbock treibt Spahn an

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Berlin - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und die Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock wollen weiter für mehr Bereitschaft zur Organspende werben. „Es ist ein gutes Zeichen, dass sich die Zahl der Organspenden im ersten Quartal dieses Jahres deutlich erhöht hat“, sagte Baerbock der Passauer Neuen Presse. Nun müsse die Aufklärung und das tägliche Werben aber weitergehen. Das Gesetz, das der Bundestag im Januar beschlossen habe, müsse nun zügig vom Gesundheitsministerium umgesetzt werden.

Man müsse in den nächsten zwei, drei Jahre beobachten, wie sich die Zahlen entwickeln, sagte Spahn. Er hoffe, dass mit der jetzt gefundenen Lösung die Zahl der Organspender weiter steige.

Im Januar hatte der Bundestag eine Reform beschlossen, die auf mehr Impulse setzt, damit sich mehr mögliche Organspender auch konkret entscheiden. Das Konzept hatte eine Abgeordnetengruppe um Baerbock und Linke-Chefin Katja Kipping erarbeitet. Diese Lösung hatte sich gegen die des Gesundheitsministers durchgesetzt. Unter anderem soll Info-Material bekommen, wer ab 16 Jahren einen Personalausweis beantragt, ihn nach zehn Jahren verlängert oder sich einen Pass besorgt. Beim Abholen soll man sich dann schon direkt vor Ort im Amt, aber auch jederzeit später zu Hause in ein neues Online-Register eintragen können. Das Register gibt es noch nicht.

Mit dem Tag der Organspende wird seit 1963 alljährlich am ersten Samstag im Juni allen Organspendern gedacht und deren Angehörigen gedankt. Zudem soll über das Thema aufgeklärt und dafür geworben werden, sich mit Organspende zu beschäftigen. Wegen der Schutzmaßnahmen im Zuge der Corona-Pandemie findet er 2020 erstmals online statt – aber auch mit Veranstaltungen und Aktionen.

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